Kulturbeitrag
Mehr Geld fürs Basler Theater
20.12.2011 Abgelegt in:Reinach

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Das fatale «Nein» zum Theaterkredit
14.02.2011 Abgelegt in:BL
Der obere und hintere Kantonsteil haben wieder einmal über die Agglomerationsgemeinden gesiegt. Während der Bezirk Arlesheim ja gesagt hat, lehnen die restlichen Gemeinden den Kredit ab. Die Frustration im Bezirk Arlesheim ist gross und das nicht zum ersten Mal. Lesen Sie mehr...
Es geht mehr als nur um einen höheren Beitrag ans Theater
02.02.2011 Abgelegt in:BL
Mein GP-Kollege aus Arlesheim, Kalle Zeller, hat mit einer Äusserung, die kürzlich in der BaZ zu lesen war, in ein Wespennest gestochen. Im Zusammenhang mit der umstrittenen Baselbieter Beitragserhöhung ans Stadttheater Basel meinte er: Sollte das Obere Baselbiet wieder einmal das Untere Baselbiet überstimmen und die Beitragserhöhung abgelehnt werden, dann werde Arlesheim zukünftig seinen Beitrag an den Finanzausgleich direkt ans Basler Theater überweisen, statt damit im Oberbaselbiet überdimensionierte Mehrzweckhallen zu finanzieren. «Das Theater liegt uns wesentlich näher als die Mehrzweckhallen im Oberbaselbiet.» Lesen Sie mehr...
Kultur-Lobby kämpft für Theater Basel
21.11.2008 Abgelegt in:BL
Das Theater Basel soll mit Baselbieter Unterstützung aus seinen Geldnöten kommen. Eine neugegründete Kultur-Lobby will die Bevölkerung überzeugen und fordert eine Verdoppelung des Baselbieter Kulturbeitrags an Basel. Ich finde diese Initiative wichtig und und unterstütze sie deshalb. Der Bericht dazu.
Würde das Theater Basel beispielsweise zusätzliche 10 Millionen Franken aus dem Kanton Baselland erhalten und Basel seine Kürzung rückgängig machen, so wären Qualität und Umfang des Theaters längerfristig sicher gestellt. Das Geld wäre in Basellland durchaus vorhanden: Die Regierung plant, die Erbschafts- und Schenkungssteuer-Freiheit auf noch weitere Kreise auszudehnen, als dies heute schon der Fall ist (heute sind bereits die direkten Nachkommen steuerbefreit). Diese unnötige Erweiterung kostet uns jährlich rund 10 MCHF. Ich behaupte: Die Standortattraktivität unseres Kantons nimmt mehr zu, wenn wir das Theater Basel nachhaltig sichern, als wenn wir dieses Geld entfernten Hinterbliebenen und Beschenkten geben.
Würde das Theater Basel beispielsweise zusätzliche 10 Millionen Franken aus dem Kanton Baselland erhalten und Basel seine Kürzung rückgängig machen, so wären Qualität und Umfang des Theaters längerfristig sicher gestellt. Das Geld wäre in Basellland durchaus vorhanden: Die Regierung plant, die Erbschafts- und Schenkungssteuer-Freiheit auf noch weitere Kreise auszudehnen, als dies heute schon der Fall ist (heute sind bereits die direkten Nachkommen steuerbefreit). Diese unnötige Erweiterung kostet uns jährlich rund 10 MCHF. Ich behaupte: Die Standortattraktivität unseres Kantons nimmt mehr zu, wenn wir das Theater Basel nachhaltig sichern, als wenn wir dieses Geld entfernten Hinterbliebenen und Beschenkten geben.
Kulturbeiträge: Reinach kann sich sehen lassen!
03.10.2008 Abgelegt in:Reinach
Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist vieles nicht machbar. Wie ein Vergleich der BaZ zeigt (BaZ_081003_Kulturbeitraege), gibt Reinach absolut (fast 1 MCHF) und relativ (über 50 CHF/Kopf) am meisten für Kultur aus. Der grösste Teil des Geldes bleibt in Reinach, resp. geht an Reinacher Organisationen. Dennoch leisten wir mit rund 130 TCHF auch einen beachtlichen Beitrag an das Kulturangebot in der Stadt Basel. Selbstverständlich machen wir das nicht einfach spasseshalber. Ein attraktives und vielfältiges Kulturangebot ist wichtig für die Qualität eines Wohn- und Arbeitsortes.
Gemeinsamer Pool für Stadtkultur
08.05.2008 Abgelegt in:Reinach
Sieben Vorortsgemeinden speisen ihre Kulturbeiträge für Stadtbasler Institutionen in einen gemeinsamen Pool (Vorgeschichte). Damit sollen die Beiträge besser koordiniert verteilt werden. Mit 130 TCHF leistet Reinach momentan den grössten Beitrag an die total 190 TCHF. Es ist zu hoffen, dass dies andere Gemeinden animiert, ebenfalls (höhere) Beiträge zu leisten. Denn noch immer sind die Beiträge aus der Agglomeration zu tief. Die Pro-Kopf-Zahlungen liegen zwischen 25 Rappen und 8. 50 Franken. Damit kommen die Bewohner bei weitem nicht für ihre Kosten auf, wenn man bedenkt, dass zum Beispiel im Stadttheater der Billettpreis nur etwa die Hälfte des Aufwandes deckt.
Der Zeitungsbericht dazu: BaZ_080508_Kulturbeitraege.
Der Zeitungsbericht dazu: BaZ_080508_Kulturbeitraege.
Sollen die Gemeinden höhere Kulturbeiträge leisten?
Die Baselbieter Gemeinden profitieren vom grossen Kulturangebot der Stadt Basel und nutzen es auch kräftig. Wenn es aber darum geht, einen angemessenen Beitrag an die Zentrumsleistung zu bezahlen, dann hört bei den meisten Gemeinden die Begeisterung auf. Ich meine: Das eine ist nicht ohne das andere zu haben. Wer hochstehende Kultur als Standortvorteil preisen will, muss auch dafür bezahlen. Deshalb setzte ich mich dafür ein, dass einerseits höhere Beiträge nach Basel bezahlt werden, dass aber andererseits die Baselbieter Gemeinden auch bewusster mitbestimmen, wer welche Beiträge bekommen soll. Gar nicht überzeugen kann mich die Idee, die in einigen Köpfen herumgeistert, dass die Agglogemeinden anstelle des Kantons Baselland Mitträger und Geldgeber wichtiger Kultureinrichtungen der Stadt werden sollen. Nicht nur die Agglogemeinden profitieren von der Stadt Basel. Also sollen auch alle mitbezahlen: der Kanton genau so wie die Gemeinden.
Artikel dazu: BaZ_070609_Kulturbeitrag
Artikel dazu: BaZ_070609_Kulturbeitrag