Neujahrsapéro

Neujahrsansprache 2012

Apero
In den Jahresrückblicken dominieren meist die schlechten und schlimmen Nachrichten aus aller Welt. Das löst bei mir jeweils widersprüchliche Gefühle aus. Einerseits bedrücken mich Elend, Katastrophen und Unglücksfälle. Andererseits empfinde ich auch immer viel Dankbarkeit, dass es uns – überwiegend – gut geht. Meine Neujahrsansprache belegt unsere komfortable Situation, zeigt aber auch auf, wo es bei uns nicht rund läuft und welches die wichtigen Aufgaben sind, die in diesem Jahr auf uns zukommen.
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Neujahrsansprache 2011

Meine diesjährige Neujahrsansprache beschäftigt sich mit zwei Erfolgsfaktoren, die wir selber steuern können, und bei denen ich Angst habe, dass wir sie zur Zeit stark vernachlässigen, resp. überstrapazieren: Die Suche nach Ausgleich und Konsens und die direkte Demokratie. Lesen Sie mehr...

Neujahrsansprache 2010

Dieses Jahr habe ich meine Überlegungen zur Minarett-Abstimmung vom 29. November 2009 ins Zentrum der Neujahrsansprache gestellt. Ich gehöre zur naiven Minderheit der Schweizerinnen und Schweizer die geglaubt haben, dass es um Minarette geht, wenn über Minarette abgestimmt wird. Ich gebe zu, ich habe mich getäuscht: Inzwischen scheint ja Konsens darüber zu bestehen, dass es gar nicht um Minarette gegangen ist. Aber wenn es nicht um Minarette ging: Wozu haben wir dann Stellung bezogen? Hier finden Sie den vollständigen Text: Text Neujahrsansprache 2010 und hier den Bericht in der REIZ, im GemeindeTV und im Wochenblatt: WoB_100107_Neujahrsapero.

Wenn ich dieses, nicht unbedingt erbauliche Thema ins Zentrum meiner Neujahrsansprache gestellt habe, dann aus der Sorge heraus, dass wir uns in den nächsten Jahren unnötigerweise beim Thema Ausländer aufreiben werden. Es gibt zweifellos Probleme, aber diese sind lösbar. Das friedliche Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen in der Schweiz ist für unser Land überlebenswichtig. Keine Gruppierung, keine Partei darf das Thema zur eigenen Profilierung missbrauchen. Nur wenn wir unvoreingenommen handeln und die Probleme beim Namen nennen, werden wir gute Lösungen finden.

Offensichtlich beschäftigt das Thema nach wie vor auch andere Leute. So äussert sich der Arbeitgeberpräsident Thomas Daum in der BaZ vom 5.1.2010 besorgt über die Emotionalisierung der Politik und die Annahme der Minarett-Initiative: BaZ_100105_Daum.

Zum nebenstehenden Bild: «Allah ist der Grösste...» heisst es auf dieser Säule. Und die Säule steht in der katholischen Kirche in Palermo auf Sizilien - seit vielen hundert Jahren. Wieso sollen Christen und Muslime nicht miteinander auskommen können?

Neujahrsansprache 2009

Meine Gedanken zum Jahreswechsel drehen sich dieses Jahr um ein Zitat von Lothar Schmidt: «Das Leben versteht man nur im Rückblick. Gelebt werden aber muss es vorwärts.». Sicher ist man im Nachhinein immer schlauer – das ist im Jahr der weltweiten Finanzkrise besonders deutlich geworden. Wer aber für sich selber klaren Wertvorstellungen oder einem Lebensplan nachlebt, der hat auch in unsicheren Zeiten, wie wir sie heute erleben, gute Chancen richtig und klug zu entscheiden. Das gilt im übrigen nicht nur für Individuen, sondern beispielsweise auch für Gemeinden.

Die vollständige Ansprache: Neujahrsansprache 2009. Das Echo im Gemeinde TV in der Reinacher Zeitung und im Wochenblatt: WoB_090108_Neujahrsapero.

Zwei Artikel, die sich mit ähnlichen Fragen beschäftigen: BaZ_090102_Konsum (Konsum) und BaZ_090102_Fenner (glückliches Leben).

Neujahrsansprache 2008

Meine diesjährige Neujahrsansprache steht unter dem Einfluss des politischen Umgangsstils des letzten Jahres. Kann man Politik nicht auch leidenschaftlich, engagiert und trotzdem fair und respektvoll betreiben? Meine Forderung: Weniger Ausgrenzung und Fanatismus, dafür eine bessere Streitkultur. Oder zoologisch ausgedrückt: Wir brauchen weniger schwarze und weisse Schafe, dafür mehr Streithähne.

Meine Ansprache: Neujahrsansprache 2008.

Und was die Medien dazu meinten: BZ_080107_Neujahrsansprache, WoB_080110_Neujahrsapero.

Neujahrsansprache 2007

In meiner Neujahrsansprache steht der Staat im Zentrum. Ausgehend von einem Zitat Aristoteles' – «Der Zweck des Staates jedoch ist die Verschönerung des Lebens» – stelle ich die Frage, wieso wir heute ein so schlechtes Bild vom Staat haben oder zumindest so oft schlecht über ihn reden. Mein Fazit: Unser Staat ist viel besser, als wir wahrhaben wollen. Lesen sie gekürzte Fassung (Neujahrsansprache_Text 2007).

Neujahrsansprache 2006

2005 war für Reinach ein gutes Jahr. In vielen Bereichen sind Fortschritte erzielt worden, sei es bei den Arbeitsplätzen, der Kinderbetreuung oder der Belebung des Ortskerns. Sorge bereitet hingegen das rücksichtslose und egoistische Verhalten Einzelner oder ganzer Gruppen. Einige Gedanken dazu finden Sie in meiner Neujahrsansprache (Neujahrsansprache 2006).

Neujahrsansprache 2005

Im Zentrum meiner Neujahrsansprache 2005 stehen Gedanken zu den Werten unserer Gemeinde. Wie können wir dafür sorgen, dass Reinach ein Ort bleibt, wo man gerne lebt und arbeitet (Neujahrsansprache 2005).