Stadtentwicklung
Wie weiter auf dem Schär-Areal?
03.02.2012 Abgelegt in:Reinach

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Gemeinsme Planung in der Birsstadt

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Reinach bekommt zweimal Recht
05.01.2012 Abgelegt in:Reinach

Stockacker: Günstigen Wohnraum schaffen
24.11.2011 Abgelegt in:Reinach

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Ein lebendiges Zentrum - Vision oder Illusion
18.11.2011 Abgelegt in:Reinach

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Aufwertung Ortskern – jetzt wird es ernst!

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Mischeli-Einkaufszentrum ist saniert
19.10.2011 Abgelegt in:Reinach
Das Mischeli-Einkaufszentrum – einst das erste und einzige Einkaufszentrum im Birseck – wurde saniert. Gratulation an alle Beteiligten. Gerade in Zeiten, wo es immer mehr ältere, wenig mobile EinwohnerInnen gibt, ist es wichtig, dass Einkaufen auch in der Umgebung möglich bleibt. Lesen Sie mehr...
Wie soll sich Reinach entwickeln?
23.10.2011 Abgelegt in:Reinach

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Weg frei für Alterwohnungen
28.06.2011 Abgelegt in:Reinach
Altersgerechte Wohnungen sind in Reinach knapp. Die Wohnbaugenossenschaft Rynach st deshalb daran interessiert, im Gebiet Bodmen ca. 40 Alterswohnungen mit Serviceleistungen zu erstellen. Die Gemeinde unterstützt das Projekt tatkräftig. Lesen Sie mehr...
Brühl: Ein weiterer Schritt zu einem neuen Quartier
23.06.2011 Abgelegt in:Reinach
Die Resultate der Testplanung Brühl liegen vor. Sie zeigen, dass sich das Areal Brühl eignen würde, um eingezont und überbaut zu werden. Jetzt liegt der Ball beim Einwohnerrat. Er entscheidet in der zweiten Jahreshälfte 2011 wie es weitergehen soll. Lesen Sie mehr...
Quartierplan Mischeli: Der Einwohnerrat sagt ja
24.05.2011 Abgelegt in:Reinach
Jetzt ist (fast) die letzte Hürde genommen: Der Einwohnerrat hat an der Sitzung vom 23.5.2011 den Quartierplan Mischeli genehmigt. Lesen Sie mehr...
Das Mischeli wird saniert
08.02.2011 Abgelegt in:Reinach
Das Einkaufszentrum Mischeli wird saniert. Damit soll der Niedergang des ersten regionalen Einkaufszentrums im Birstal gestoppt werden. Lesen Sie mehr...
Standortqualität: Was bei den Leuten wirklich zählt!
26.01.2011 Abgelegt in:Reinach
Eine repräsentative Umfrage hat Interessantes, wenn auch nicht völlig Überraschendes gezeigt: Tiefe Steuern sind bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung kein entscheidendes Kriterium der Wohnortwahl. Lesen Sie mehr...
Einwohnerrat genehmigt QP Taunerquartier
24.11.2010 Abgelegt in:Reinach

Medienecho: BaZ_101124_Taunerquartier.
Ein klarer Auftrag der Bevölkerung
27.09.2010 Abgelegt in:Reinach
Das Ergebnis ist klar und eindeutig: Der Quartierplan Alter Werkhof und der Sanierungskredit für die Deponie wurden mit über 70% Ja-Stimmen angenommen – deutlicher geht es kaum mehr! Und wenn die BZ schreibt, die Gegner seien angesichts der politischen Übermacht chancenlos gewesen, so ist dies nur die halbe Wahrheit. Ich bin überzeugt, dass die Stimmenden schlicht und einfach von der Qualität und der Logik der beiden Projekte überzeugt waren. Ich verstehe dieses klare Ergebnis als Auftrag, Sanierung und Überbauung des Alten Werkhofs zügig voranzutreiben. Dieses und weiter Quartierplan-Projekte sind für die Zukunft von Reinach wichtig und notwendig.
Selbstverständlich wird der Gemeinderat aber auch in Zukunft berücksichtigen, dass es EinwohnerInnen gibt, welche dieser Entwicklung skeptisch gegenüberstehen oder sie gar ablehnen. Wir werden deshalb weiterhin Mass halten und nicht möglichst viel und gross und hoch bauen. Vielmehr werden wir uns dafür einsetzen, dass die Wohnqualität erhalten bleibt oder zunimmt, dass neuer Wohnraum entsteht, in dem es sich gern und gut leben lässt.
Viele Leute, mit denen ich in den letzten Wochen gesprochen habe, waren besorgt, dass die Hauptsammelstelle ganz verschwindet oder für viele unerreichbar bleibt. Obwohl bereits ein gutes und ausgereiftes Projekt für einen neuen Recyclingpark auf dem Areal der alten Kläranlage vorliegt, werden wir nochmals über die Bücher gehen und alle Alternativen prüfen. Schliesslich wird es am Einwohnerrat liegen, zu entscheiden, welches Projekt er zur Umsetzung beschliesst.
Medienecho: BaZ_100927_AlterWerkhof, BZ_100927_AlterWerkhof.
Selbstverständlich wird der Gemeinderat aber auch in Zukunft berücksichtigen, dass es EinwohnerInnen gibt, welche dieser Entwicklung skeptisch gegenüberstehen oder sie gar ablehnen. Wir werden deshalb weiterhin Mass halten und nicht möglichst viel und gross und hoch bauen. Vielmehr werden wir uns dafür einsetzen, dass die Wohnqualität erhalten bleibt oder zunimmt, dass neuer Wohnraum entsteht, in dem es sich gern und gut leben lässt.
Viele Leute, mit denen ich in den letzten Wochen gesprochen habe, waren besorgt, dass die Hauptsammelstelle ganz verschwindet oder für viele unerreichbar bleibt. Obwohl bereits ein gutes und ausgereiftes Projekt für einen neuen Recyclingpark auf dem Areal der alten Kläranlage vorliegt, werden wir nochmals über die Bücher gehen und alle Alternativen prüfen. Schliesslich wird es am Einwohnerrat liegen, zu entscheiden, welches Projekt er zur Umsetzung beschliesst.
Medienecho: BaZ_100927_AlterWerkhof, BZ_100927_AlterWerkhof.
Neue Wohnungen statt alte Deponie
26.08.2010 Abgelegt in:Reinach

Reinach braucht dringend Wohnraum! Momentan verlieren wir monatlich Einwohner – und damit Steuerzahler – weil in Reinach so gut wie keine Wohnungen auf dem Markt sind. Diesen Trend müssen wir stoppen, sonst werden früher oder später auch die Steuern steigen, denn die Ausgaben werden in der Zukunft nicht geringer.
Die Sanierung der Deponie kostet bis zu 17 Mio. Franken. Reinach kann es sich nicht leisten, eine solche Summe aus den ordentlichen Steuereinnahmen zu bezahlen. Wird hingegen die vorgesehene Überbauung realisiert, dann kann die Gemeinde die Sanierung über den Erlös des Areals finanzieren - Kaufinteressenten sind auch bereits vorhanden. Ein absoluter Glücksfall!
Obwohl die Gemeinde eigentlich daran interessiert wäre, möglichst viele Wohnungen zu bauen, haben sich Gemeinde- und Einwohnerrat sehr zurückgehalten und die Interessen der Anwohner ernst genommen. Die geplanten Mehrfamilienhäuser sind nicht höher als jene der Umgebung. Und auf Wunsch der Nachbarn, hat der Gemeinderat bei zwei Gebäuden auf je ein Stockwerk (rund 30 Wohnungen) verzichtet und auch die Abstände zu den bestehenden Häusern nochmals vergrössert.
Fazit: Das Projekt „Überbauung Alter Werkhof“ dient allen. Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, bitte sagen Sie am 26. September 2x Ja: Ja zum Quartierplan und Ja zur Sanierung der Deponie.
Die Unterlagen zur Abstimmung finden Sie hier. Der Flyer enthält die Argumente der Befürworter (Flyer_download). Mehr zum Thema über diesen link.
Medienecho: BZ_100626_AlterWerkhof, BZ_100901_Alter Werkhof, BaZ_100907_AlterWerkhof.
Reinacher Gespräche 2010: Stadtentwicklung - Visionen und Illusionen
27.05.2010 Abgelegt in:Reinach

Worum geht es: Sind die Visionen der Planer und Architekten Hirngespinste, die sich in einer Schweizer Gemeinde nicht realisieren lassen? Zielen ihre Vorstellungen von der baulichen Entwicklung einer Gegend an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei, drohen daher Referenden und scheitern die Bauprojekte letztlich an der Urne, weil sie nicht mehrheitsfähig sind? Namhafte Referenten beleuchten das vielseitige Thema der Stadtentwicklung aus ihrer Perspektive. An der Tagung geht es einerseits um raumplanerische Problemstellungen, auch im Raum Basel, sowie um die politische Durchsetzungs fähigkeit von ambitionierten Vorhaben, nicht zuletzt mit einer adäquaten Kommunikation.
Über diesen Link finden Sie Unterlagen, Referate oder Bilder.
Medienecho: REIZ, BZ_100607_RG, BaZ_100605_ReinacherGespraeche .
Planen Sie mit!
12.05.2010 Abgelegt in:Reinach

Die Meinungen und Argumente der Bevölkerung aufnehmen An den Anlässen möchte der Gemeinderat mit der Bevölkerung darüber diskutieren, wie die Zukunft Reinachs geplant werden soll. Die räumliche Entwicklung der Gemeinde soll den Reinacherinnen und Reinachern auch in Zukunft Vorteile bringen und die Wohnlichkeit von Reinach steigern. Vier Schwerpunkte sind dazu notwendig: Die Erhaltung von qualitativ hochstehenden Wohnlagen, die Sicherung des attraktiven Wohnumfelds sowie der Erholungsräume, die bessere Nutzung des Bodens durch kompakte Bauweise sowie die Vergrösserung des verfügbaren Wohnraums durch eine massvolle Erweiterung der Baugebiete.
Quartierspaziergang und moderierte Diskussion Die Diskussionsabende fangen mit einem geführten Quartierspaziergang an, der den Blick auf Bekanntes und weniger Bekanntes ermöglicht und alle mit dem speziellen Charakter von ausgesuchten Quartieren vertraut machen wird. Anschliessend wird im Gemeindehaus ein Imbiss offeriert, auf den eine moderierte Diskussion folgt. Unter Mitwirkung des Gemeinderates, der Technischen Verwaltung sowie des beratenden Planungsbüros können Argumente, Eindrücke und Meinungen ausgetauscht werden.
Anlässe, an denen Sie mitmachen und mitreden können:
• Mittwoch, 12. Mai 2010, Schwerpunkt Reinach Nord
• Mittwoch, 26. Mai 2010, Schwerpunkt Reinacher Hang
• Mittwoch, 9. Juni 2010, Schwerpunkt Reinach Ort
Alles weitere finden Sie hier.
Neues Vorprojekt für die Erneuerung der Hauptstrasse liegt vor
27.05.2010 Abgelegt in:Reinach
Der Kanton wird die Hauptstrasse und Tramgleise im Ortskern Reinach erneuern. Zeitlich und baulich koordiniert, will die Gemeinde Reinach den angrenzenden öffentlichen Raum im Ortszentrum umgestalten und damit Synergien nutzen. Dazu haben Kanton und Gemeinde gemeinsam ein neues Vorprojekt ausarbeiten lassen. Eine Vorlage an den Einwohnerrat gibt detailliert Auskunft über den Stand und das Projekt.
Aufwertung des öffentlichen Raums als Teil der Gesamtplanung Das neue Vorprojekt mit einer Zeitinsel bei der Tramstation „Reinach Dorf“, der Strassen- und Gleissanierung und der Neugestaltung der Aussenräume verbessert den heutigen Zustand deutlich. Dazu gehören mehr Auto- und Veloabstellplätze, einheitliche Bodenbeläge und Möblierung sowie eine neue Begrünung. Die Fahrbahnbreite für den motorisierten Verkehr, für Velos und Trams beträgt in der Regel 9 Meter. Die angrenzenden Bereiche werden gleichzeitig deutlich aufgewertet, und die Fussgängerinnen und Fussgänger erhalten mehr Platz. Den heutigen Erfordernissen angepasste, gut gestaltete Aussenräume sind für die Entwicklung hin zu einem attraktiven Ortszentrum für Bevölkerung und Detailhandel zentral.
Kosten und Ausblick Das Gesamtprojekt kostet ca. 15 Mio. Franken, wovon die Gemeinde Reinach brutto rund 5,4 Mio. Franken zu tragen hat (Stand April 2010 auf Stufe Vorprojekt). Das entspricht deutlich geringeren Kosten als beim ersten Projekt, da sich der Perimeter verringert hat und man mit weniger Gestaltungselementen rechnet. Auch besteht weiter die Möglichkeit, dass das Projekt über das Agglomerationsprogramm Basel bis maximal 40 Prozent mitfinanziert wird, wodurch die Gesamtkosten und somit auch der Kostenanteil der Gemeinde entsprechend tiefer wäre. Auch wenn die Gemeinde keine Umgestaltung umsetzt, werden in den nächsten Jahren Erneuerungsarbeiten im Ortskern im Umfang von ca. 1,4 Mio. Franken anfallen.
Der Gemeinderat Reinach ist davon überzeugt, dass das neue Vorprojekt die momentan unbefriedigende Verkehrs- und Gestaltungssituation im Ortszentrum verbessert. Er informiert darum in einem Zwischenbericht den Einwohnerrat über den Stand der Planung.
Nächste Schritte Während der Sommermonate werden Kanton und Gemeinde gemeinsam die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer informieren, welche Gestaltungsmassnahmen der Aussenräume vorgesehen sind, sodass ein Bauprojekt erarbeitet werden kann, das die Bedürfnisse aller befriedigt. Dabei soll Spielraum für Gestaltungswünsche der Anwohnerschaft offengelassen werden. Die Bevölkerung wird anlässlich des Stadtfestes am 28. und 29. August informiert.
Das zukunftsweisende Projekt soll ab April 2011 aufgelegt und bis Februar 2012 bereinigt und genehmigt werden. Ziel ist es, mit den Gleis- und Strassenarbeiten im Jahr 2013 zu starten.
Medienecho: BZ_100526_Hauptstrasse, BaZ_100526_Hauptstrasse, BaZ_100206_Haltestelle.
Aufwertung des öffentlichen Raums als Teil der Gesamtplanung Das neue Vorprojekt mit einer Zeitinsel bei der Tramstation „Reinach Dorf“, der Strassen- und Gleissanierung und der Neugestaltung der Aussenräume verbessert den heutigen Zustand deutlich. Dazu gehören mehr Auto- und Veloabstellplätze, einheitliche Bodenbeläge und Möblierung sowie eine neue Begrünung. Die Fahrbahnbreite für den motorisierten Verkehr, für Velos und Trams beträgt in der Regel 9 Meter. Die angrenzenden Bereiche werden gleichzeitig deutlich aufgewertet, und die Fussgängerinnen und Fussgänger erhalten mehr Platz. Den heutigen Erfordernissen angepasste, gut gestaltete Aussenräume sind für die Entwicklung hin zu einem attraktiven Ortszentrum für Bevölkerung und Detailhandel zentral.
Kosten und Ausblick Das Gesamtprojekt kostet ca. 15 Mio. Franken, wovon die Gemeinde Reinach brutto rund 5,4 Mio. Franken zu tragen hat (Stand April 2010 auf Stufe Vorprojekt). Das entspricht deutlich geringeren Kosten als beim ersten Projekt, da sich der Perimeter verringert hat und man mit weniger Gestaltungselementen rechnet. Auch besteht weiter die Möglichkeit, dass das Projekt über das Agglomerationsprogramm Basel bis maximal 40 Prozent mitfinanziert wird, wodurch die Gesamtkosten und somit auch der Kostenanteil der Gemeinde entsprechend tiefer wäre. Auch wenn die Gemeinde keine Umgestaltung umsetzt, werden in den nächsten Jahren Erneuerungsarbeiten im Ortskern im Umfang von ca. 1,4 Mio. Franken anfallen.
Der Gemeinderat Reinach ist davon überzeugt, dass das neue Vorprojekt die momentan unbefriedigende Verkehrs- und Gestaltungssituation im Ortszentrum verbessert. Er informiert darum in einem Zwischenbericht den Einwohnerrat über den Stand der Planung.
Nächste Schritte Während der Sommermonate werden Kanton und Gemeinde gemeinsam die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer informieren, welche Gestaltungsmassnahmen der Aussenräume vorgesehen sind, sodass ein Bauprojekt erarbeitet werden kann, das die Bedürfnisse aller befriedigt. Dabei soll Spielraum für Gestaltungswünsche der Anwohnerschaft offengelassen werden. Die Bevölkerung wird anlässlich des Stadtfestes am 28. und 29. August informiert.
Das zukunftsweisende Projekt soll ab April 2011 aufgelegt und bis Februar 2012 bereinigt und genehmigt werden. Ziel ist es, mit den Gleis- und Strassenarbeiten im Jahr 2013 zu starten.
Medienecho: BZ_100526_Hauptstrasse, BaZ_100526_Hauptstrasse, BaZ_100206_Haltestelle.
Nicht schon wieder...

Ob dies nur eine weitere bedauerliche Panne war oder nicht doch vielleicht symptomatisch für die Art und Weise ist, wie die Sicherheitsdirektion arbeitet und mit ihren Partnern umgeht, mag jeder selber entscheiden. Tatsache ist, dass die Begründungen fadenscheinig sind.
- Zeitverzögerung: Es stimmt, dass das Projekt der Überbauung Alter Werkhof länger gebraucht hat, als ursprünglich geplant war. Das liegt u.a. auch daran, dass im März das Referendum ergriffen wurde - ärgerlich (Gemeinderat und Einwohnerrat haben das Projekt einstimmig unterstützt), aber ein demokratisches Recht, das es zu respektieren gilt. Zudem war der Kanton schon seit längerem über den neuen Zeitplan informiert und hat nie Bedenken angemeldet.
- Mangelnde Kooperationsbereitschaft der Gemeinde: Ursprünglich war der Kantonale Stützpunkt nur für die Kantonspolizei gedacht. Später ist die Idee aufgekommen, Kantons- und Gemeindepolizei könnten in gemeinsame Räumlichkeiten am neuen Standort einziehen. Der Gemeinderat hat diese Idee aufgenommen und ernsthaft geprüft, letztendlich aber aus zwei Gründen abgesagt. Erstens haben wir für unsere Gemeindepolizei genügend Platz im Gemeindezentrum, sodass es keine Notwendigkeit gibt, sich für viel Geld an einem fremden Ort einzumieten. Und zweitens möchten die Sicherheitsdirektorin und der Polizeikommandant die Gemeindepolizei eh am liebsten abschaffen. Da ist es den Gemeindepolizisten wohl kaum zuzumuten, in Räumlichkeiten der Kantonspolizei ausgelagert zu werden.
Inwieweit die Absicht des Regierungsrates, den Stützpunkt statt im Zentrum der bevölkerungsreichen Gemeinde Reinach in einem abgelegenen Industriegebäude nahe der Autobahn zu errichten, den Sicherheitsinteressen der Bevölkerung entspricht, muss der Landrat entscheiden. Schwer nachvollziehbar für Aussenstehende bleibt aber die Flatterhaftigkeit und Kurzlebigkeit der kantonalen Planung. Grosse Projekte wie die Überbauung des Alten Werkhofs brauchen Geduld und Durchhaltevermögen, Die lange Dauer ist nicht eine Folge schlechter Planung durch die Gemeinde. Vielmehr liegt der Grund darin, dass wir in unserem Land ein ausgebautes System der Mitwirkung und Mitsprache haben, welches viel Zeit in Anspruch nimmt. Wenn dann noch zusätzlich Partner wankelmütig werden, dann ist es vollends schwierig, Projekte zu einem guten Abschluss zu bringen.
Dennoch gibt es auch eine gute Nachricht: Die Überbauung Alter Werkhof ist durch den Rückzug des Kantons in keiner Art und Weise gefährdet. Lage und Projekt sind so attraktiv, dass es kein Problem wäre, Ersatzmieter zu finden.
Medienecho: BaZ_100527_Polizeistuetzpunkt.
Einwohnerrat sagt ja zum Quartierplan Alter Werkhof
18.03.2010 Abgelegt in:Reinach
Der Einwohnerrat hat am 15. März einstimmig und ohne Enthaltungen ja gesagt zum Quartierplan Alter Werkhof (Projekt). Dass der Entscheid so deutlich und die Voten so ausschliesslich zustimmend waren, ist erfreulich und alles andere als selbstverständlich (Kritik gab es einzig bei der Lockerung der Vorschriften zur Energie, die neu «nur» noch Minergie statt Minergie Plus zwingend vorschreiben werden). Ich erachte dies auch als eine Anerkennung für die Bemühungen von Gemeinderat und Verwaltung, eine Lösung zu finden, die nicht nur eine optimale Nutzung des Areals anstrebt, sondern auch auf die Bedürfnisse und Anliegen der Anwohner so weit als möglich Rücksicht nimmt.
Dennoch haben jetzt offenbar drei Anwohner beschlossen, das Referendum zu ergreifen (WoB_100318_AlterWerkhof). Schade und unverständlich. In einem langen Optimierungsprozess, in unzähligen Gesprächen und Anhörungen haben wir das Projekt mehrfach überarbeitet. Dabei wurde beispielsweise die Anzahl Wohnungen bereits stark reduziert, damit die Gebäude weniger hoch werden. Auch wurden die Gebäude auf dem Areal so verschoben, dass der Abstand zu den bestehenden Bauten möglichst gross ist. Schade, wenn grenzenlose Eigeninteressen so gute und wichtige Projekte blockieren.
Dabei hätte die vorgeschlagene Überbauung gleich zwei Probleme lösen können: Auf einem bisher schlecht genutzten Areal würden 110 moderne, attraktive Wohnungen einen Beitrag zur Minderung des Wohnungsmangels in Reinach leisten. Und mit dem Erlös könnte die Gemeinde die Deponie unter dem alten Werkhof sanieren. Kommt die Überbauung nicht, dann wird auch die Deponie nicht saniert! Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass auch die Sanierung der Deponie vom Einwohnerrat einstimmig genehmigt wurde (Vorlage Sanierung Deponie).
Nun denn: So muss wohl auch dieses Projekt durch eine Volksabstimmung! Ich hoffe, dass sich alle Parteien im Abstimmungskampf für das Projekt engagieren werden – denn schliesslich haben auch alle Parteien im Einwohnerrat das Projekt gutgeheissen.
Dennoch haben jetzt offenbar drei Anwohner beschlossen, das Referendum zu ergreifen (WoB_100318_AlterWerkhof). Schade und unverständlich. In einem langen Optimierungsprozess, in unzähligen Gesprächen und Anhörungen haben wir das Projekt mehrfach überarbeitet. Dabei wurde beispielsweise die Anzahl Wohnungen bereits stark reduziert, damit die Gebäude weniger hoch werden. Auch wurden die Gebäude auf dem Areal so verschoben, dass der Abstand zu den bestehenden Bauten möglichst gross ist. Schade, wenn grenzenlose Eigeninteressen so gute und wichtige Projekte blockieren.
Dabei hätte die vorgeschlagene Überbauung gleich zwei Probleme lösen können: Auf einem bisher schlecht genutzten Areal würden 110 moderne, attraktive Wohnungen einen Beitrag zur Minderung des Wohnungsmangels in Reinach leisten. Und mit dem Erlös könnte die Gemeinde die Deponie unter dem alten Werkhof sanieren. Kommt die Überbauung nicht, dann wird auch die Deponie nicht saniert! Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass auch die Sanierung der Deponie vom Einwohnerrat einstimmig genehmigt wurde (Vorlage Sanierung Deponie).
Nun denn: So muss wohl auch dieses Projekt durch eine Volksabstimmung! Ich hoffe, dass sich alle Parteien im Abstimmungskampf für das Projekt engagieren werden – denn schliesslich haben auch alle Parteien im Einwohnerrat das Projekt gutgeheissen.
Reinacher Preis 2010 geht an Peter Haecky
22.03.2010 Abgelegt in:Reinach

Für das multifunktionale Gebäude an der Kägenstrasse, das parallel zu einem Personalparkhaus während der 2. Phase gebaut wurde und seit Januar 2009 In Betrieb ist, hat sich u.a. die weltweit tätige Triplan Gebäudetechnik AG eingemietet und es kommen laufend neue Interessenten dazu. Die Oettinger-Davidoff-Gruppe wird im Herbst 2010 mit ihrer gesamten Logistik und ab Frühling 2011 auch ihre Verwaltung in das sechste Gebäude des TechCenter Reinach einziehen. Die Gebäude der 1. Bauetappe unter anderer Bauherrschaft sind seit Frühling 2006 an Weltfirmen voll vermietet, so u.a. an Clariant, Siemens, Thermo Fisher und Actelion. Das TechCenter ist eine Erfolgsgeschichte Peter Haecky freut sich über diese Erfolgsgeschichte des TechCenter Reinach. Vor über drei Jahrzehnten, als das Kägen noch aus Wiesen und Ackerland bestand, war das Familienunternehmen Haecky Import AG das erste, das dort baute. Haecky hat es nicht bereut. „Aus strategischen und verkehrstechnischen Gründen ist dies der ideale Standort“, davon ist er noch heute überzeugt. In Zusammenarbeit mit dem Architekten Hans-Jörg Fankhauser und seinem Team hat er durch das TechCenter Reinach den Wirtschaftsstandort Reinach gestärkt und durch den Bau des Personalparkhauses einen Beitrag zur Entspannung der schwierigen Parkplatzsituation im Kägen geleistet. (Foto: Benjamin Wieland, Reinacher Zeitung).
Medienecho in der REIZ, BaZ_100323-ReinacherPreis.
Hallenbad ja oder nein?
01.02.2010 Abgelegt in:Reinach
Die Sanierung des Reinacher Schwimmbades wird von einigen Leuten zum Anlass genommen, wieder einmal den Bau eines Hallenbades zu fordern. Damit habe ich keine Probleme – Diskussionen sind immer belebend. Mühe habe ich mit der angedrohten Ablehnung des Sanierungsprojektes mit der Begründung, Gartenbad und Hallenbad seien zu kombinieren. Da droht wieder die gleiche unheilvolle Allianz, wie beim Rainenweg: Damals hat man die sinnvolle und finanziell tragbare Freizeitanlage mit dem Argument verhindert, man wolle den Robi-Spielplatz in vollem Umfang erhalten, nicht als verkleinerte Anlage. Das Resultat: Wir haben weder Robi-Spielplatz noch Freizeitanlage Rainenweg. Jetzt wird die Sanierung des Gartenbades mit dem Argument bekämpft, man wolle gleichzeitig ein Hallenbad. Ich befürchte, am Ende haben wir weder das Eine noch das Andere. Das wäre fatal! Und die gleichen Verhinderer werden dann dem Gemeinderat wieder den Vorwurf machen, er stelle für Familien keine Infrastuktur zur Verfügung (s. Leserbrief J. Meier vom 26.1.10 in der REIZ).
Ich weiss, dass es viele Leute gibt, die sich ein Hallenbad wünschen. Andere wollen einen Ponyhof, einen neuen grossen Robispielplatz, eine Freizeitanlage, eine Eishalle oder mehr Aufenthaltsräume für Junge etc.. Alles legitime Bedürfnisse. Und wer bezahlt das alles? Ich wiederhole immer wieder das gleiche. Wenn ein Hallenbad tatsächlich einem grossen Bedürfnis entspricht, das von einer Mehrheit der Bevölkerung gewünscht wird (nicht nur von 3000 PetentInnen, die teilweise gar nicht hier wohnen oder noch nicht stimmberechtigt sind), dann sollten wir dieses ernsthaft planen. Aber nicht für Reinach alleine. Eine solche riesige Investition, die garantiert über 30 Millionen Franken kosten und jährlich ein Betriebsdefizit von mehreren Hunderttausend Franken verursachen wird, muss von mehreren Gemeinden zusammen geplant und finanziert werden. Die Zeiten sind vorbei, wo jede Gemeinde derartige Projekte für sich alleine realisieren konnte. Für mich ist es naheliegend, dass ein solches Projekt im Rahmen der Birsstadt geprüft und gegebenenfalls realisiert werden muss. Die Birsstadt-Gemeinden haben im Sommer 2008 neben anderen Projekten auch eine gemeinsame Sportanlagenplanung beschlossen. Heute ist GR Paul Wenger als Vertreter Reinachs in dieser Arbeitsgruppe und wird die Bedürfnisse unserer Gemeinde einbringen.
Doch zurück zur Verknüpfung Gartenbad – Hallenbad. Die Becken und die Garderoben des Gartenbads müssen dringend saniert werden, unabhängig von der Frage nach einem Hallenbad. Selbst wenn je ein Hallenbad kommen sollte, so dauert dies noch Jahre. So lange können wir mit der Sanierung nicht warten. Es gibt auch gar keinen sachlichen Zusammenhang, die beiden Projekte zu verknüpfen; Synergien bestünden allenfalls bei den Garderoben. Doch der entscheidende Punkt ist: Das Gartenbad ist kein geeigneter Standort für ein Hallenbad! Es fehlt unter anderem der Platz für eine Halle mit einem 50m-Becken, wie dies von den Initianten gefordert wird; ein 50m-Becken bedingt eine Halle von etwa 50m x 100m. Wo soll die hin? Und selbst wenn sie Platz hätte: Ein Hallenbad muss gut erschlossen, regional gut erreichbar sein (eine Voraussetzung, um allenfalls kantonale Gelder zu erhalten) – eine weitere Bedingung, die beim Gartenbad nicht erfüllt ist. Hier würde die Erschliessung mitten durch Wohngebiet erfolgen. Ich bezweifle, dass die Anwohner viel Freude hätten.
Fazit: Die Forderung nach einem Hallenbad ist legitim und soll ernsthaft regional geprüft werden. Das Sanierungsprojekt Gartenbad deswegen abzulehnen oder zu verzögern wäre fatal und kurzsichtig.
Medienecho: BaZ_100201_Hallenbad.
Ich weiss, dass es viele Leute gibt, die sich ein Hallenbad wünschen. Andere wollen einen Ponyhof, einen neuen grossen Robispielplatz, eine Freizeitanlage, eine Eishalle oder mehr Aufenthaltsräume für Junge etc.. Alles legitime Bedürfnisse. Und wer bezahlt das alles? Ich wiederhole immer wieder das gleiche. Wenn ein Hallenbad tatsächlich einem grossen Bedürfnis entspricht, das von einer Mehrheit der Bevölkerung gewünscht wird (nicht nur von 3000 PetentInnen, die teilweise gar nicht hier wohnen oder noch nicht stimmberechtigt sind), dann sollten wir dieses ernsthaft planen. Aber nicht für Reinach alleine. Eine solche riesige Investition, die garantiert über 30 Millionen Franken kosten und jährlich ein Betriebsdefizit von mehreren Hunderttausend Franken verursachen wird, muss von mehreren Gemeinden zusammen geplant und finanziert werden. Die Zeiten sind vorbei, wo jede Gemeinde derartige Projekte für sich alleine realisieren konnte. Für mich ist es naheliegend, dass ein solches Projekt im Rahmen der Birsstadt geprüft und gegebenenfalls realisiert werden muss. Die Birsstadt-Gemeinden haben im Sommer 2008 neben anderen Projekten auch eine gemeinsame Sportanlagenplanung beschlossen. Heute ist GR Paul Wenger als Vertreter Reinachs in dieser Arbeitsgruppe und wird die Bedürfnisse unserer Gemeinde einbringen.
Doch zurück zur Verknüpfung Gartenbad – Hallenbad. Die Becken und die Garderoben des Gartenbads müssen dringend saniert werden, unabhängig von der Frage nach einem Hallenbad. Selbst wenn je ein Hallenbad kommen sollte, so dauert dies noch Jahre. So lange können wir mit der Sanierung nicht warten. Es gibt auch gar keinen sachlichen Zusammenhang, die beiden Projekte zu verknüpfen; Synergien bestünden allenfalls bei den Garderoben. Doch der entscheidende Punkt ist: Das Gartenbad ist kein geeigneter Standort für ein Hallenbad! Es fehlt unter anderem der Platz für eine Halle mit einem 50m-Becken, wie dies von den Initianten gefordert wird; ein 50m-Becken bedingt eine Halle von etwa 50m x 100m. Wo soll die hin? Und selbst wenn sie Platz hätte: Ein Hallenbad muss gut erschlossen, regional gut erreichbar sein (eine Voraussetzung, um allenfalls kantonale Gelder zu erhalten) – eine weitere Bedingung, die beim Gartenbad nicht erfüllt ist. Hier würde die Erschliessung mitten durch Wohngebiet erfolgen. Ich bezweifle, dass die Anwohner viel Freude hätten.
Fazit: Die Forderung nach einem Hallenbad ist legitim und soll ernsthaft regional geprüft werden. Das Sanierungsprojekt Gartenbad deswegen abzulehnen oder zu verzögern wäre fatal und kurzsichtig.
Medienecho: BaZ_100201_Hallenbad.
Das Areal Alter Werkhof wird aus dem Dornröschenschlaf geweckt
19.01.2010 Abgelegt in:Reinach

Medienecho: REIZ, BaZ_190110_AlterWerkhof, BZ_100119_AlterWerkhof.
Neuer Wohnraum im Taunerquartier
12.09.2009 Abgelegt in:Reinach
Wohnen in Reinach ist gefragt, aber es gibt sehr wenige leere Wohnungen. Um auch das Ortszentrum zu stärken und den Ort langfristig attraktiv zu halten, sollen im Taunerquartier in verschiedenen Etappen neue Wohnungen entstehen. Vom 9. September bis 9. Oktober kann sich die Reinacher Bevölkerung zum Projekt äussern.
Die Lage im so genannten Taunerquartier zwischen Brunn-, Schul- und Schneidergasse ist optimal: Mitten Im Dorfzentrum und damit bestens erschlossen, liegt das Quartier an einer äusserst attraktiven Wohnlage. Da die Liegenschaften, die der Gemeinde gehören, erneuerungsbedürftig sind, ist der Moment gekommen, jetzt eine umfassende Umgestaltung voranzutreiben. Attraktive Überbauung im Ortszentrum Geplant sind fünf neue Gebäude mit zwei bis vier Geschossen. 2005 hatte die Gemeinde das Projekt in einem Studienwettbewerb ausgeschrieben. Die neuen Häuser sollten sich u.a. gut ins bestehende Wohnquartier einpassen. Eine Fachjury hat aus den fünf eingereichten Vorschlägen das Projekt von Ernst Niklaus Fausch Architekten aus Aarau/Zürich zur Weiterbearbeitung empfohlen. Zeitgemässer Wohnraum Im Taunerquartier sollen etwa 40 neue Wohnungen unterschiedlicher Grösse entstehen. Der genaue Wohnungsmix - z.B. Mietwohnungen, Stockwerkeigentum oder altersgerechter Wohnraum - wird mit der Quartierplanung bewusst offen gelassen und die bau- und zonenrechtlichen Vorschriften entsprechend flexibel definiert. Möglich sind auch Geschäftsnutzungen: z.B. ein Kulturhaus, Café, Laden, Büros oder Dienstleistungen mit geringem Publikumsverkehr, die das Quartier beleben. Anstelle des Taunerhauses wird ein öffentlicher Taunerplatz gestaltet, der dem ganzen Quartier als Ort der Begegnung dienen soll. Das heutige „Freizythus“ wird an einem neuen Ort, im alten Bauernhaus an der Schulgasse 1, eine neue Heimat finden. Für die Unterbringung der Autos ist eine Tiefgarage unter der Überbauung geplant. Aufgrund der komplizierten Parzellenstruktur und der Eigentumsverhältnisse wird die Überbauung Taunerquartier in mehreren Etappen umgesetzt. So können alte und neue Bauten nebeneinander bestehen. Mitwirkungsverfahren eingeleitet Nachdem der Erhalt des Taunerhauses im Juni 2009 vom Volk abgelehnt wurde, wurde das Überbauungskonzept überarbeitet und die entsprechenden Quartierplanvorschriften ausgearbeitet. In der öffentlichen Mitwirkung können sich die Einwohnerinnen und Einwohner zum Projekt äussern, ihre Anliegen und Anregungen der Gemeinde schriftlich mitteilen.
Medienecho: BaZ_090912_Taunerquartier.
Die Lage im so genannten Taunerquartier zwischen Brunn-, Schul- und Schneidergasse ist optimal: Mitten Im Dorfzentrum und damit bestens erschlossen, liegt das Quartier an einer äusserst attraktiven Wohnlage. Da die Liegenschaften, die der Gemeinde gehören, erneuerungsbedürftig sind, ist der Moment gekommen, jetzt eine umfassende Umgestaltung voranzutreiben. Attraktive Überbauung im Ortszentrum Geplant sind fünf neue Gebäude mit zwei bis vier Geschossen. 2005 hatte die Gemeinde das Projekt in einem Studienwettbewerb ausgeschrieben. Die neuen Häuser sollten sich u.a. gut ins bestehende Wohnquartier einpassen. Eine Fachjury hat aus den fünf eingereichten Vorschlägen das Projekt von Ernst Niklaus Fausch Architekten aus Aarau/Zürich zur Weiterbearbeitung empfohlen. Zeitgemässer Wohnraum Im Taunerquartier sollen etwa 40 neue Wohnungen unterschiedlicher Grösse entstehen. Der genaue Wohnungsmix - z.B. Mietwohnungen, Stockwerkeigentum oder altersgerechter Wohnraum - wird mit der Quartierplanung bewusst offen gelassen und die bau- und zonenrechtlichen Vorschriften entsprechend flexibel definiert. Möglich sind auch Geschäftsnutzungen: z.B. ein Kulturhaus, Café, Laden, Büros oder Dienstleistungen mit geringem Publikumsverkehr, die das Quartier beleben. Anstelle des Taunerhauses wird ein öffentlicher Taunerplatz gestaltet, der dem ganzen Quartier als Ort der Begegnung dienen soll. Das heutige „Freizythus“ wird an einem neuen Ort, im alten Bauernhaus an der Schulgasse 1, eine neue Heimat finden. Für die Unterbringung der Autos ist eine Tiefgarage unter der Überbauung geplant. Aufgrund der komplizierten Parzellenstruktur und der Eigentumsverhältnisse wird die Überbauung Taunerquartier in mehreren Etappen umgesetzt. So können alte und neue Bauten nebeneinander bestehen. Mitwirkungsverfahren eingeleitet Nachdem der Erhalt des Taunerhauses im Juni 2009 vom Volk abgelehnt wurde, wurde das Überbauungskonzept überarbeitet und die entsprechenden Quartierplanvorschriften ausgearbeitet. In der öffentlichen Mitwirkung können sich die Einwohnerinnen und Einwohner zum Projekt äussern, ihre Anliegen und Anregungen der Gemeinde schriftlich mitteilen.
Medienecho: BaZ_090912_Taunerquartier.
Tempo 30 kommt definitiv
23.09.2009 Abgelegt in:Reinach
Nachdem der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 21.9. den notwendigen Kredit gesprochen hat, steht der Einführung von Tempo 30 in Reinach definitiv nichts mehr im Weg. Allerdings brauchen die Gespräche in den Quartieren und die Planauflagen nochmals viel Zeit. Aber 2010 sollte T30 Wirklichkeit werden. Die lange Geschichte von T30 erfahren Sie über den «Tempo 30».
Medienecho: BaZ_090923_T30, BZ_090923_T30.
Medienecho: BaZ_090923_T30, BZ_090923_T30.
Vorwärtsblicken im Taunerquartier
23.06.2009 Abgelegt in:Reinach
Das Stimmvolk hat entschieden: Das Taunerhaus soll abgerissen werden. Damit sind die Rahmenbedingungen für die weitere Planung der Überbauung Taunerquartier festgelegt und wir können jetzt zügig den Quartierplan fertigstellen.
Zur Frage, ob es richtig oder falsch ist, das Taunerhaus abzureissen, möchte ich mich nicht mehr äussern. Ich habe immer betont, dass eine Überbauung mit und ohne Taunerhaus möglich wäre. Wichtig ist für mich - und den Gesamtgemeinderat - dass es jetzt endlich vorwärts geht mit der Entwicklung dieses Quartiers. Wir haben in Reinach einen Mangel an Wohnraum, v.a. im Zentrum, und sind dringend darauf angewiesen, dass neue Wohnungen entstehen können.
Zwei andere Aspekte im Zusammenhang mit der Abstimmung zum Taunerhaus sind mir aber wichtig. Viel zu reden gab die Frage, ob der Gemeinderat einen Einwohnerratsentscheid vorbehaltlos unterstützen muss oder ob er eine abweichende Haltung einnehmen darf. Dies, weil drei Gemeinderäte dem Referendumskomitee gegen das Taunerhaus beigetreten sind. Ich bin bei der Beantwortung der Interpellation Nr. 642 (Zusammenarbeit zwischen Einwohner- und Gemeinderat) ausführlich auf diese Frage eingegangen. Kurz gesagt: Der Gemeinderat muss die rechtskräftigen Entscheide des Einwohnerrates umsetzen. Auch in einem Referendums-Abstimmungskampf, wenn also die Entscheide noch nicht rechtskräftig sind, sollte der Gemeinderat die Haltung des Einwohnerrates einnehmen, es sei denn, es bestünden ganz gewichtige Bedenken gegenüber dem Einwohnerratsentscheid. Im Fall des Taunerhauses hat der Gesamtgemeinderat den Einwohnerratsentscheid unterstützt. Selbstverständlich steht es aber jedem einzelnen Gemeinderatsmitglied frei, als mündiger Bürger eine andere Haltung einzunehmen, als der Gesamtgemeinderat. Das «Vergehen» der drei Gemeinderatskollegen besteht lediglich darin, dass sie nicht, wie von Rechtswegen vorgesehen, den Gemeinderat vorgängig über ihr Engagement informiert haben. Diese Angelegenheit ist also mehr ein Stil- als eine Rechtsfrage. Was mich mehr stört, ist das ungünstige Licht, das auf den Gemeinderat fällt, wenn mehrere Gemeinderäte in der Öffentlichkeit eine abweichende Haltung einnehmen. Es entsteht der Eindruck, als sei der Gemeinderat zerstritten oder nicht handlungsfähig. Das ist sicher nicht der Fall. Umstrittene Fragen werden im Gemeinderat intensiv diskutiert, Kompromisse werden gesucht und es besteht immer das Bestreben, Entscheide zu fällen, die von möglichst vielen Gemeinderäten getragen werden können.
Der zweite heikle Punkt ist der Umgang mit Referenden. Reinach hat einen Einwohnerrat, der vom Volk gewählt wurde und stellvertretend für die Einwohnerschaft Entscheide fällen soll. Als Notbremse sieht unsere Verfassung das Instrument des Referendums vor: Einwohner können eine Volksabstimmung über einen Einwohnerratsentscheid verlangen, wenn sie das Gefühl haben, der Einwohnerrat habe nicht im Interesse der Bevölkerung entschieden. Immer häufiger werden aber Referenden von den unterlegenen Einwohnerräten selbst ergriffen, weil sie sich nicht damit abfinden wollen, unterlegen zu sein. Das ist natürlich nicht verboten, wirft aber ein komisches Licht auf den Einwohnerrat, wenn dies öfters geschieht. Wozu haben wir einen Einwohnerrat, wenn in kritischen Fällen dann doch immer das Volk das letzte Wort haben soll? Wenn man zudem berücksichtigt, dass Referenden sehr oft Erfolg haben, weil es viel einfacher ist, Mehrheiten «gegen etwas» zu finden als MitbürgerInnen von etwas Neuem, Notwendigen oder Mutigem zu überzeugen, dann kann einem schon bange werden. Wenn ich bedenke, welche grossen und schwierigen Aufgaben uns in Reinach bevorstehen – insbesondere bei der Schaffung von neuem Wohnraum (Stadtentwicklung) –, dann mache ich mir ernsthaft Sorgen. Werden wir (notwendige) Projekte, wie die Quartierpläne Taunerquartier, Alter Werkhof, Mischeli, Schärareal etc., durchbekommen, wenn in jedem Einzelfall einzelne Beteiligte Eigenansichten oder -interessen verteidigen? Einwohner- und Gemeinderat stehen vor der grossen Herausforderung, Projekte so zu gestalten und in der Öffentlichkeit zu vertreten, dass die Mehrheit der Bevölkerung erkennt, dass die Vorteile gegenüber (unvermeidbaren) Nachteilen überwiegen. Das wird anspruchsvoll und kann nur gelingen, wenn beide Räte am gleichen Strick ziehen – und in die gleiche Richtung.
Medienecho: BaZ_090624_Taunerhaus, BZ_090623_Taunerhaus, BZ_090624_Taunerhaus ,Reinacher Zeitung.
Zur Frage, ob es richtig oder falsch ist, das Taunerhaus abzureissen, möchte ich mich nicht mehr äussern. Ich habe immer betont, dass eine Überbauung mit und ohne Taunerhaus möglich wäre. Wichtig ist für mich - und den Gesamtgemeinderat - dass es jetzt endlich vorwärts geht mit der Entwicklung dieses Quartiers. Wir haben in Reinach einen Mangel an Wohnraum, v.a. im Zentrum, und sind dringend darauf angewiesen, dass neue Wohnungen entstehen können.
Zwei andere Aspekte im Zusammenhang mit der Abstimmung zum Taunerhaus sind mir aber wichtig. Viel zu reden gab die Frage, ob der Gemeinderat einen Einwohnerratsentscheid vorbehaltlos unterstützen muss oder ob er eine abweichende Haltung einnehmen darf. Dies, weil drei Gemeinderäte dem Referendumskomitee gegen das Taunerhaus beigetreten sind. Ich bin bei der Beantwortung der Interpellation Nr. 642 (Zusammenarbeit zwischen Einwohner- und Gemeinderat) ausführlich auf diese Frage eingegangen. Kurz gesagt: Der Gemeinderat muss die rechtskräftigen Entscheide des Einwohnerrates umsetzen. Auch in einem Referendums-Abstimmungskampf, wenn also die Entscheide noch nicht rechtskräftig sind, sollte der Gemeinderat die Haltung des Einwohnerrates einnehmen, es sei denn, es bestünden ganz gewichtige Bedenken gegenüber dem Einwohnerratsentscheid. Im Fall des Taunerhauses hat der Gesamtgemeinderat den Einwohnerratsentscheid unterstützt. Selbstverständlich steht es aber jedem einzelnen Gemeinderatsmitglied frei, als mündiger Bürger eine andere Haltung einzunehmen, als der Gesamtgemeinderat. Das «Vergehen» der drei Gemeinderatskollegen besteht lediglich darin, dass sie nicht, wie von Rechtswegen vorgesehen, den Gemeinderat vorgängig über ihr Engagement informiert haben. Diese Angelegenheit ist also mehr ein Stil- als eine Rechtsfrage. Was mich mehr stört, ist das ungünstige Licht, das auf den Gemeinderat fällt, wenn mehrere Gemeinderäte in der Öffentlichkeit eine abweichende Haltung einnehmen. Es entsteht der Eindruck, als sei der Gemeinderat zerstritten oder nicht handlungsfähig. Das ist sicher nicht der Fall. Umstrittene Fragen werden im Gemeinderat intensiv diskutiert, Kompromisse werden gesucht und es besteht immer das Bestreben, Entscheide zu fällen, die von möglichst vielen Gemeinderäten getragen werden können.
Der zweite heikle Punkt ist der Umgang mit Referenden. Reinach hat einen Einwohnerrat, der vom Volk gewählt wurde und stellvertretend für die Einwohnerschaft Entscheide fällen soll. Als Notbremse sieht unsere Verfassung das Instrument des Referendums vor: Einwohner können eine Volksabstimmung über einen Einwohnerratsentscheid verlangen, wenn sie das Gefühl haben, der Einwohnerrat habe nicht im Interesse der Bevölkerung entschieden. Immer häufiger werden aber Referenden von den unterlegenen Einwohnerräten selbst ergriffen, weil sie sich nicht damit abfinden wollen, unterlegen zu sein. Das ist natürlich nicht verboten, wirft aber ein komisches Licht auf den Einwohnerrat, wenn dies öfters geschieht. Wozu haben wir einen Einwohnerrat, wenn in kritischen Fällen dann doch immer das Volk das letzte Wort haben soll? Wenn man zudem berücksichtigt, dass Referenden sehr oft Erfolg haben, weil es viel einfacher ist, Mehrheiten «gegen etwas» zu finden als MitbürgerInnen von etwas Neuem, Notwendigen oder Mutigem zu überzeugen, dann kann einem schon bange werden. Wenn ich bedenke, welche grossen und schwierigen Aufgaben uns in Reinach bevorstehen – insbesondere bei der Schaffung von neuem Wohnraum (Stadtentwicklung) –, dann mache ich mir ernsthaft Sorgen. Werden wir (notwendige) Projekte, wie die Quartierpläne Taunerquartier, Alter Werkhof, Mischeli, Schärareal etc., durchbekommen, wenn in jedem Einzelfall einzelne Beteiligte Eigenansichten oder -interessen verteidigen? Einwohner- und Gemeinderat stehen vor der grossen Herausforderung, Projekte so zu gestalten und in der Öffentlichkeit zu vertreten, dass die Mehrheit der Bevölkerung erkennt, dass die Vorteile gegenüber (unvermeidbaren) Nachteilen überwiegen. Das wird anspruchsvoll und kann nur gelingen, wenn beide Räte am gleichen Strick ziehen – und in die gleiche Richtung.
Medienecho: BaZ_090624_Taunerhaus, BZ_090623_Taunerhaus, BZ_090624_Taunerhaus ,Reinacher Zeitung.
Reinach braucht dringend Wohnraum
26.05.2009 Abgelegt in:Reinach
In Reinach gibt es kaum freien Wohnraum. Das sollte eigentlich alle freuen – ausser den Wohnungssuchenden: Vermieter erzielen hohe Preise, die Gemeinde ist gefragt, Investoren sind leicht zu finden. Leider ist die Sache etwas komplizierter. Durch die demografischen Veränderungen (Anteil älterer Leute nimmt zu) nimmt die Wohnfläche pro Einwohner immer noch zu: Lebt anfänglich in einem Einfamilienhaus eine Familie mit zwei Kindern, so belegen die Eltern, wenn die Kinder ausgezogen sind, die doppelte Fläche. Stirbt ein Elternteil, dann beansprucht der überlebende Teil die vierfache Fläche im Vergleich zu früher. Folge: Ohne zusätzlichen Wohnraum schrumpft die Einwohnerzahl. Das können wir in Reinach nun schon seit bald eineinhalb Jahren beobachten. Da Einwohner- und Gemeinderat aber aus verschiedenen Gründen der Überzeugung sind, dass die Einwohnerzahl nicht sinken sollte, ist Handeln angesagt. Einerseits müssen wir mit dem noch vorhandenen Bauland sehr sorgfältig umgehen; grössere Parzellen dürfen nur noch über Quartierpläne überbaut werden und, wo sinnvoll, ist das Wohngebiet zu verdichten. Andererseits kommen wir nicht darum herum, zusätzliches Bauland einzuzonen. Dazu bietet sich das Gebiet Brühl geradezu an, liegt es doch zwischen der Birsigtalstrasse und dem heutigen Siedlungsrand. Einzonungen werden heute allerdings vom Kanton nur noch sehr zurückhaltend bewilligt. Zu Recht! Wir haben im Baselbiet genügend Bauland – leider liegt es aber am falschen Ort. Oberbaselbieter Gemeinden haben teilweise übergrosse Baulandreserven. Hingegen fehlt Bauland in der Agglomeration Basel.
Am 25.5.2009 hat der Einwohnerrat die Vorlage zur Siedlungsentwicklung Brühl gutgeheissen. Damit kann die Testplanung gestartet werden. Überzeugt das daruas resultierende Siedlungskonzept, dann kann der Einwohnerrat bereits im 2010 über eine allfällige Einzonung beschliessen. Dennoch: Bis allenfalls der erste Bagger auffährt dauert es sicher noch 5-10 Jahre.
Die Medienberichte: BaZ_090527_Bruehl, BZ_090527_Bruehl.
Am 25.5.2009 hat der Einwohnerrat die Vorlage zur Siedlungsentwicklung Brühl gutgeheissen. Damit kann die Testplanung gestartet werden. Überzeugt das daruas resultierende Siedlungskonzept, dann kann der Einwohnerrat bereits im 2010 über eine allfällige Einzonung beschliessen. Dennoch: Bis allenfalls der erste Bagger auffährt dauert es sicher noch 5-10 Jahre.
Die Medienberichte: BaZ_090527_Bruehl, BZ_090527_Bruehl.
Taunerhaus: Die Haltung des Gemeinderates
26.05.2009 Abgelegt in:Reinach
Am 21. Juni wird an der Urne über Erhalt oder Abbruch des Taunerhauses entschieden. Die Meinungen dazu sind erwartungsgemäss sehr kontrovers und emotional (Reinacher Zeitung Online). Die Haltung des Gemeinderates ist in der Abstimmungszeitung festgehalten, die in diesen Tagen an alle Stimmberechtigten verteilt wird.
Die Stellungnahme des Gemeinderates lautet kurz zusammengefasst wie folgt: Oberste Priorität hat für den Gemeinderat, dass die Überbauung Taunerquartier endlich realisiert werden kann – mit oder ohne Taunerhaus. In Reinach besteht ein akuter Mangel an Wohnraum, der im letzten Jahr dazu geführt hat, dass die Bevölkerungszahl leicht zurückgegangen ist. Das vorliegende Überbauungsprojekt lässt sich mit oder ohne Taunerhaus realisieren – dies war seinerzeit eine der Bedingungen im Wettbewerb.
2007 ist die Stiftung für Baselbieter Baukultur auf den Gemeinderat zugekommen und hat ihm ein Konzept für die Übernahme, Sanierung und Nutzung des Taunerhauses vorgeschlagen. Gemäss diesem Konzept übernimmt die Stiftung das Taunerhaus im Baurecht, finanziert die Sanierung und sorgt für die Vermietung des Hauses. Dieses Konzept ist uns sehr gelegen gekommen; bisher scheiterten Sanierungsideen an den Kosten, welche die Gemeinde hätte tragen müssen und an fehlenden Nutzungsideen. Leider gelang es der Stiftung nicht, die Finanzierung wie vorgesehen bis Mitte Oktober sicherzustellen, sodass der Gemeinderat Ende Oktober 2008 die Verhandlungen mit der Stiftung abbrechen musste. Konsequenterweise hat der Gemeinderat in der Folge dem Einwohnerrat empfohlen, dass Taunerhaus abzureissen und die Überbauung ohne Taunerhaus weiter zu planen. Im März 2009 beschloss dann der Einwohnerrat, die budgetierten 60 TCHF statt für den Abbruch und die Wiederherstellung des Terrains der Stiftung als Beitrag zur Sanierung zur Verfügung zu stellen. Damit hätte die Stiftung das benötigte Kapital für die Sanierung zusammen gehabt. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen.
Der Gemeinderat sieht heute keinen Grund, den Entscheid des Einwohnerrates nicht zu unterstützen und empfiehlt 4x ja zu stimmen. Wie oben geschildert, hat sich der Gemeinderat Ende 2008 für den Abbruch ausgesprochen, weil der Stiftung die zur Sanierung nötigen Mittel fehlten. In der Zwischenzeit hat sich dies geändert. Durch den Beitrag des Einwohnerrates und durch zusätzliche Spenden hat die Stiftung heute das Kapital zusammen. Die Risiken für die Gemeinde sind minimal, die Verantwortung liegt bei der zukünftigen Baurechtsnehmerin, der Stiftung. Die weitere Planung wird durch den Erhalt des Taunerhauses kaum erschwert. Der Gemeinderat kann sich gut vorstellen, dass das alte Taunerhaus, zurückhaltend saniert, eine interessante Ergänzung zur geplanten modernen Überbauung werden könnte. Es liegt jetzt an den StimmbürgerInnen zu entscheiden, ob sie das Taunerhaus definitiv erhalten oder abbrechen möchten.
Neuere Medienberichte: BaZ_090525_Taunerhaus, BZ_090525_Taunerhaus.
Die Stellungnahme des Gemeinderates lautet kurz zusammengefasst wie folgt: Oberste Priorität hat für den Gemeinderat, dass die Überbauung Taunerquartier endlich realisiert werden kann – mit oder ohne Taunerhaus. In Reinach besteht ein akuter Mangel an Wohnraum, der im letzten Jahr dazu geführt hat, dass die Bevölkerungszahl leicht zurückgegangen ist. Das vorliegende Überbauungsprojekt lässt sich mit oder ohne Taunerhaus realisieren – dies war seinerzeit eine der Bedingungen im Wettbewerb.
2007 ist die Stiftung für Baselbieter Baukultur auf den Gemeinderat zugekommen und hat ihm ein Konzept für die Übernahme, Sanierung und Nutzung des Taunerhauses vorgeschlagen. Gemäss diesem Konzept übernimmt die Stiftung das Taunerhaus im Baurecht, finanziert die Sanierung und sorgt für die Vermietung des Hauses. Dieses Konzept ist uns sehr gelegen gekommen; bisher scheiterten Sanierungsideen an den Kosten, welche die Gemeinde hätte tragen müssen und an fehlenden Nutzungsideen. Leider gelang es der Stiftung nicht, die Finanzierung wie vorgesehen bis Mitte Oktober sicherzustellen, sodass der Gemeinderat Ende Oktober 2008 die Verhandlungen mit der Stiftung abbrechen musste. Konsequenterweise hat der Gemeinderat in der Folge dem Einwohnerrat empfohlen, dass Taunerhaus abzureissen und die Überbauung ohne Taunerhaus weiter zu planen. Im März 2009 beschloss dann der Einwohnerrat, die budgetierten 60 TCHF statt für den Abbruch und die Wiederherstellung des Terrains der Stiftung als Beitrag zur Sanierung zur Verfügung zu stellen. Damit hätte die Stiftung das benötigte Kapital für die Sanierung zusammen gehabt. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen.
Der Gemeinderat sieht heute keinen Grund, den Entscheid des Einwohnerrates nicht zu unterstützen und empfiehlt 4x ja zu stimmen. Wie oben geschildert, hat sich der Gemeinderat Ende 2008 für den Abbruch ausgesprochen, weil der Stiftung die zur Sanierung nötigen Mittel fehlten. In der Zwischenzeit hat sich dies geändert. Durch den Beitrag des Einwohnerrates und durch zusätzliche Spenden hat die Stiftung heute das Kapital zusammen. Die Risiken für die Gemeinde sind minimal, die Verantwortung liegt bei der zukünftigen Baurechtsnehmerin, der Stiftung. Die weitere Planung wird durch den Erhalt des Taunerhauses kaum erschwert. Der Gemeinderat kann sich gut vorstellen, dass das alte Taunerhaus, zurückhaltend saniert, eine interessante Ergänzung zur geplanten modernen Überbauung werden könnte. Es liegt jetzt an den StimmbürgerInnen zu entscheiden, ob sie das Taunerhaus definitiv erhalten oder abbrechen möchten.
Neuere Medienberichte: BaZ_090525_Taunerhaus, BZ_090525_Taunerhaus.
Metrobasel Comic
07.05.2009 Abgelegt in:Reinach

Verdichten, Aufwerten und Ausweiten
27.04.2009 Abgelegt in:Reinach
Diesen drei Begriffe fassen recht gut zusammen, welchen Weg Reinach in der Stadtentwicklung eingeschlagen hat. Wenn man weiss, dass die Kaufkraft der ReinacherInnen über 200 MCHF beträgt, aber nur etwa 90 MCHF tatsächlich in Reinach ausgegeben werden – davon über 70 MCHF bei COOP, Mirgros und Denner – dann wird klar, dass der Detailhandel in Reinach schwach ist (Einkaufen im Ortskern). Selbstverständlich ist es nicht Aufgabe des Staates, den Kunden zu sagen, wo sie einkaufen sollen. Letztendlich ist es Sache des Einzelhandels herausfinden, wie er seinen Marktanteil halten / steigern kann. Dennoch dürfen uns diese Zahlen nicht gleichgültig sein. Schon allein aufgrund der Tatsache, dass der Anteil der alten Menschen, die nicht mehr so mobil sind, ständig zunimmt, muss es uns Sorge machen, wenn das Einkaufen im Zentrum schwierig oder gar gefährdet ist. Gefordert ist jetzt der Detailhandel: Er muss zeigen, dass er konkurrenzfähig ist und eine Zukunft hat. Die Gemeinde bemüht sich, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, beispielsweise indem wir Grossverteiler wie COOP und Migros als Magnete im Zentrum behalten; würden sie auf die grüne Wiese ziehen, dann hätten es die Detailisten noch schwieriger. Auch versuchen wir, das Zentrum mit dem Projekt «Umgestaltung Hauptstrasse» attraktiv zu halten (mehr dazu über die untenstehenden Schalter «Ortskernbelebung» und «Umgestaltung Hauptstrasse»).
Für das Leben im Zentrum ist neben guten Einkaufsmöglichkeiten entscheidend, dass hochwertiger, mit ÖV gut erschlossener Wohnraum zur Verfügung steht. Gefragt sind heute insbesondere hindernisfreie Wohnungen. Dazu forcieren wir Projekte wie die Entwicklung des Taunerquartiers oder des Alten Werkhofs. Dies wird aber nicht reichen. Um die Bevölkerungszahl stabil zu halten, brauchen wir auch neuen Wohnraum. Ein geeignetes Gebiet dazu wäre das Brühl, das zur Zeit noch nicht in der Bauzone liegt. Sagt auch der Einwohnerrat ja, dann möchten wir dort bald mit einer Testplanung beginnen. Läuft alles gut, so könnten dort bis in Zukunft gegen 700 EinwohnerInnen leben (BaZ_090425_Bruehl). Allerdings kaum vor 2015 bis 2020. Solange dauern in unserem Land heute Planungen...
Für das Leben im Zentrum ist neben guten Einkaufsmöglichkeiten entscheidend, dass hochwertiger, mit ÖV gut erschlossener Wohnraum zur Verfügung steht. Gefragt sind heute insbesondere hindernisfreie Wohnungen. Dazu forcieren wir Projekte wie die Entwicklung des Taunerquartiers oder des Alten Werkhofs. Dies wird aber nicht reichen. Um die Bevölkerungszahl stabil zu halten, brauchen wir auch neuen Wohnraum. Ein geeignetes Gebiet dazu wäre das Brühl, das zur Zeit noch nicht in der Bauzone liegt. Sagt auch der Einwohnerrat ja, dann möchten wir dort bald mit einer Testplanung beginnen. Läuft alles gut, so könnten dort bis in Zukunft gegen 700 EinwohnerInnen leben (BaZ_090425_Bruehl). Allerdings kaum vor 2015 bis 2020. Solange dauern in unserem Land heute Planungen...
Der Streit ums Taunerhaus
09.04.2009 Abgelegt in:Reinach
Eine «never ending story», diese Taunerhaus. Seit ich im Gemeinderat bin, wird darum gestritten. Und es sieht so aus, als ob der Streit noch lange nicht zu Ende ist. Und ob endlich gut wird, was lange währt, ist auch noch nicht gesagt.
Mir geht es in dieser Angelegenheit weniger um das Taunerhaus, als um das ganze Taunerquartier. Hier besteht grosser Handlungsbedarf. Um dem Mangel an Wohnraum in Reinach zu begegnen, planen Gemeinderat und Einwohnerrat schon seit Jahren die Entwicklung des ganzen Gebietes. Es sollen schöne, moderne Wohnungen gehobenen Standards gebaut werden. Das Projekt wurde in einem aufwändigen Wettbewerb ausgelobt. Die Eigentümer, Private und die Gemeinde möchten längst bauen. Wir haben im Wettbewerbsverfahren bewusst ein Projekt ausgesucht, dass sich mit oder ohne Taunerhaus realisieren liesse. Ursprünglich war der Gemeinderat durchaus bereit, das Taunerhaus zu erhalten. Da es aber an einer sinnvollen Folgenutzung fehlte und die Sanierung sehr teuer zu stehen gekommen wäre, verzichtete der Gemeinderat auf die Sanierung und beantragte dem Einwohnerrat, die Planung ohne Taunerhaus weiter zu führen. Dann meldete sich die Baselbieter Stiftung für Baukultur und anerbot sich, das Gebäude zu übernehmen, auf eigene Kosten zu sanieren und zu nutzen. Dagegen hatte der Gemeinderat nichts einzuwenden und war bereit, zu diesem Handel. Da es der Stiftung aber entgegen ihren ursprünglichen Zusicherungen nicht gelang, die benötigten Mittel innert der vereinbarten Frist zu beschaffen, entschied sich der Gemeinderat erneut für eine Planung ohne Taunerhaus. Doch der Einwohnerrat entschied sich im März anders: Er beauftragte den Gemeinderat, die Verhandlungen mit der Stiftung wieder aufzunehmen und das Taunerhaus zu erhalten. Diesen Entscheid wiederum wollten SVP und CVP nicht akzeptieren und haben deshalb in den letzten Wochen das Referendum ergriffen, das inzwischen auch zustande gekommen sein soll.
Ich kann mir die Zukunft des Quartiers sehr gut mit und ohne Taunerhaus vorstellen. Man mag das Taunerhaus in der modernen Überbauung als Fremdkörper empfinden oder als interessante Ergänzung – das ist Ansichtssache. Ich persönlich hätte Freude, es würde gelingen, das Taunerhaus zu erhalten. Wichtiger als das Taunerhaus ist mir aber das Gesamtprojekt. Und dieses macht mir Sorge, weil es einfach nicht weiter geht. Bei uns dauern alle Planungen unendlich lange. Und ist man nahe am Ziel, dann gibt es garantiert eine Einsprache oder es wird das Referendum ergriffen. Dass Investoren seit Jahren bauen wollen, interessiert niemanden – auch nicht jene Parteien, die sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit der Gemeinde den Vorwurf machen, es würde immer alles zu langsam gehen. Sie haben jetzt das Referendum ergriffen und verzögern das Projekt noch mehr.
Ich habe anfangs Jahr im Gemeinderat für den Abriss des Taunerhauss gestimmt, weil es der Stiftung nicht gelungen war, die Mittel vereinbarungsgemäss zu beschaffen. Der Einwohnerrat hat sich anders entschieden. Damit kann ich gut leben. Inzwischen wissen wir, dass die Stiftung die Mittel zusammen hat und die Sanierung beginnen könnte.
Die Gegner des Taunerhauses, insbesondere auch die SVP, haben im Einwohnerrat vorwiegend aus Kostensicht argumentiert. Die vom Einwohnerrat bewilligten 60 TCHF an die Stiftung seien zu viel Geld, auch wenn die Summe den geschätzten Kosten für Abriss, Entsorgung und Instandstellung des Geländes entspricht. Jetzt ergreifen sie ein Referendum, das die Gemeinde 40 TCHF kosten wird. Wird der Erhalt des Taunerhauses von der Bevölkerung abgelehnt, dann muss dieses abgerissen, das Material entsorgt und das Gelände instand gestellt werden. Kosten dafür nochmals 40-60 TCHF. Man rechne: Um 60 TCHF zu sparen werden 80-100 TCHF ausgegeben. Das verstehe ich nicht. Auch das Risko für die Gemeinde im Falle, dass das Taunerhaus erhalten bleibt, ist aus meiner Sicht gering und liegt nicht bei uns, sondern bei der Stiftung. Wollte man die Risiken für die Gemeinde minimieren, dann hätte man das Referendum besser gegen den Ponyhof ergriffen, über den an der gleichen Sitzung abgestimmt wurde, als gegen das Taunerhaus. Schliesslich verstehe ich auch nicht, wieso die Planungssicherheit zunehmen soll, wenn das Taunerhaus abgerissen wird. Die Planungssicherheit nähme zu, wenn endlich einmal entschieden statt nur gestritten würde. Die Überbauung des Taunergebietes bedarf eines Quartierplans, an dem zur Zeit mit Hochdruck gearbeitet wird. Wegen des Referendums verzögern sich die Arbeiten einmal mehr. Ich glaube auch, dass der Quartierplan bessere Chancen hätte, wenn damit nicht nur moderne Bauten ermöglkcht, sondern auch einem alten Taunerhaus gegenüber Respekt gezeigt würde.
Aber wie gesagt: Ich kann mit und ohne Taunerhaus leben. Aber ich hoffe, dass bald ein definitiver Entscheid gefällt wird.
Die Medienberichte darüber: ReiZ, WoB_090409_Taunerhaus, BZ_090410_Taunerhaus.
Mir geht es in dieser Angelegenheit weniger um das Taunerhaus, als um das ganze Taunerquartier. Hier besteht grosser Handlungsbedarf. Um dem Mangel an Wohnraum in Reinach zu begegnen, planen Gemeinderat und Einwohnerrat schon seit Jahren die Entwicklung des ganzen Gebietes. Es sollen schöne, moderne Wohnungen gehobenen Standards gebaut werden. Das Projekt wurde in einem aufwändigen Wettbewerb ausgelobt. Die Eigentümer, Private und die Gemeinde möchten längst bauen. Wir haben im Wettbewerbsverfahren bewusst ein Projekt ausgesucht, dass sich mit oder ohne Taunerhaus realisieren liesse. Ursprünglich war der Gemeinderat durchaus bereit, das Taunerhaus zu erhalten. Da es aber an einer sinnvollen Folgenutzung fehlte und die Sanierung sehr teuer zu stehen gekommen wäre, verzichtete der Gemeinderat auf die Sanierung und beantragte dem Einwohnerrat, die Planung ohne Taunerhaus weiter zu führen. Dann meldete sich die Baselbieter Stiftung für Baukultur und anerbot sich, das Gebäude zu übernehmen, auf eigene Kosten zu sanieren und zu nutzen. Dagegen hatte der Gemeinderat nichts einzuwenden und war bereit, zu diesem Handel. Da es der Stiftung aber entgegen ihren ursprünglichen Zusicherungen nicht gelang, die benötigten Mittel innert der vereinbarten Frist zu beschaffen, entschied sich der Gemeinderat erneut für eine Planung ohne Taunerhaus. Doch der Einwohnerrat entschied sich im März anders: Er beauftragte den Gemeinderat, die Verhandlungen mit der Stiftung wieder aufzunehmen und das Taunerhaus zu erhalten. Diesen Entscheid wiederum wollten SVP und CVP nicht akzeptieren und haben deshalb in den letzten Wochen das Referendum ergriffen, das inzwischen auch zustande gekommen sein soll.
Ich kann mir die Zukunft des Quartiers sehr gut mit und ohne Taunerhaus vorstellen. Man mag das Taunerhaus in der modernen Überbauung als Fremdkörper empfinden oder als interessante Ergänzung – das ist Ansichtssache. Ich persönlich hätte Freude, es würde gelingen, das Taunerhaus zu erhalten. Wichtiger als das Taunerhaus ist mir aber das Gesamtprojekt. Und dieses macht mir Sorge, weil es einfach nicht weiter geht. Bei uns dauern alle Planungen unendlich lange. Und ist man nahe am Ziel, dann gibt es garantiert eine Einsprache oder es wird das Referendum ergriffen. Dass Investoren seit Jahren bauen wollen, interessiert niemanden – auch nicht jene Parteien, die sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit der Gemeinde den Vorwurf machen, es würde immer alles zu langsam gehen. Sie haben jetzt das Referendum ergriffen und verzögern das Projekt noch mehr.
Ich habe anfangs Jahr im Gemeinderat für den Abriss des Taunerhauss gestimmt, weil es der Stiftung nicht gelungen war, die Mittel vereinbarungsgemäss zu beschaffen. Der Einwohnerrat hat sich anders entschieden. Damit kann ich gut leben. Inzwischen wissen wir, dass die Stiftung die Mittel zusammen hat und die Sanierung beginnen könnte.
Die Gegner des Taunerhauses, insbesondere auch die SVP, haben im Einwohnerrat vorwiegend aus Kostensicht argumentiert. Die vom Einwohnerrat bewilligten 60 TCHF an die Stiftung seien zu viel Geld, auch wenn die Summe den geschätzten Kosten für Abriss, Entsorgung und Instandstellung des Geländes entspricht. Jetzt ergreifen sie ein Referendum, das die Gemeinde 40 TCHF kosten wird. Wird der Erhalt des Taunerhauses von der Bevölkerung abgelehnt, dann muss dieses abgerissen, das Material entsorgt und das Gelände instand gestellt werden. Kosten dafür nochmals 40-60 TCHF. Man rechne: Um 60 TCHF zu sparen werden 80-100 TCHF ausgegeben. Das verstehe ich nicht. Auch das Risko für die Gemeinde im Falle, dass das Taunerhaus erhalten bleibt, ist aus meiner Sicht gering und liegt nicht bei uns, sondern bei der Stiftung. Wollte man die Risiken für die Gemeinde minimieren, dann hätte man das Referendum besser gegen den Ponyhof ergriffen, über den an der gleichen Sitzung abgestimmt wurde, als gegen das Taunerhaus. Schliesslich verstehe ich auch nicht, wieso die Planungssicherheit zunehmen soll, wenn das Taunerhaus abgerissen wird. Die Planungssicherheit nähme zu, wenn endlich einmal entschieden statt nur gestritten würde. Die Überbauung des Taunergebietes bedarf eines Quartierplans, an dem zur Zeit mit Hochdruck gearbeitet wird. Wegen des Referendums verzögern sich die Arbeiten einmal mehr. Ich glaube auch, dass der Quartierplan bessere Chancen hätte, wenn damit nicht nur moderne Bauten ermöglkcht, sondern auch einem alten Taunerhaus gegenüber Respekt gezeigt würde.
Aber wie gesagt: Ich kann mit und ohne Taunerhaus leben. Aber ich hoffe, dass bald ein definitiver Entscheid gefällt wird.
Die Medienberichte darüber: ReiZ, WoB_090409_Taunerhaus, BZ_090410_Taunerhaus.
Umgestaltung Hauptstrasse: Im Interesse der Sache nach vorne blicken
11.03.2009 Abgelegt in:Reinach
Die letzten Wochen waren geprägt von unschönen Diskussionen darüber, ob Regierungsrat Krähenbühl seine Ausstandspflicht beim Entscheid über die Kap-Haltestelle verletzt hat oder nicht und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.
Die Berichte im Regionaljournal: 24.2.2009, 25.2.2009 (12 Uhr), 25.2.2099 (17:30).
Die Medienberichte dazu in der BaZ: BaZ_090226_Kaphaltestelle (1), 26.2.2009 (2), 9.3.2009 und bei OnlineReports.
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 10.3.2009 eine Beurteilung der Situation vorgenommen und das weitere Vorgehen festgelegt. Er möchte die verworrene Situation rund um die Tramhaltestellen-Diskussion lösen und das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse endlich realisieren. Trotz Verfahrensfehler seitens der zuständigen Behördenmitglieder verzichtet er deshalb vorläufig auf rechtliche Schritte gegen den Regierungsratsentscheid. Das gemeinsame Projekt von BLT, Kanton und Gemeinde soll jetzt im Rahmen von neuen Verhandlungen möglichst schnell überarbeitet und an die vom Kanton beschlossenen Rahmenbedingungen angepasst werden.
Der Gemeinderat erachtet das Vorgehen von Regierungsrat Jörg Krähenbühl als Verletzung der Ausstandspflicht und damit als schlechten politischen Stil – mir persönlich ist es unverständlich, wieso der Regierungsrat das Vorgehen weiterhin verteidigt (Medienmitteilung Regierungsrat), obschon beispielsweise auch alt-Gerichtspräsident Peter Meier klar von einer Rechtsverletzung spricht.
Dennoch verzichtet der Gemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt darauf, rechtliche Schritte einzuleiten oder ein neues, unabhängiges Gutachten einzuholen. Er ist der Meinung, dass dies lediglich zu weiteren Verzögerungen und zu noch grösseren Mehrkosten führen würde. Er hat deshalb beschlossen, sich im Interesse der Sache auf die Realisierung des Projektes und auf eine weitere Aufwertung des Reinacher Ortskerns zu konzentrieren. Ziel muss es sein, ein gutes Projekt zu realisieren, das den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird und ohne weitere Verzögerungen realisiert werden kann. Insbesondere möchte die Gemeinde die vom Bund in Aussicht gestellten Beiträge in Millionenhöhe nicht verlieren.
Das gemeinsame Projekt soll von Kanton und Gemeinde überarbeitet und an die neuen, vom Kanton gesetzten Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Gemeinderat ist gewillt, Vergangenes hinter sich lassen und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Dasselbe erwartet er auch vom Kanton.
Am 17. März fand die gemeinsame Sitzung einer Gemeinderatsdelegation mit Regierungsrätin Sabine Pegoraro statt. Dabei wurde das weitere Vorgehen, die Organisation und der Zeitplan besprochen. Sobald das überarbeitete Projekt vorliegt, wird sich die Gemeinde Reinach entscheiden müssen, ob es sich lohnt, das gemeinsame Projekt weiterzuverfolgen. Eine der Schlüsselstellen bleibt die Haltestelle. Für mich ist klar, dass die Haltestelle mit einer zeitgemässen Infrastruktur, insbesondere einem Unterstand, versehen werden muss. BLT, Kanton und Gemeinde haben in der Vergangenheit immer wieder versprochen, dass diese Einrichtungen im Rahmen der Umgestaltung endlich realisiert würden (Die Medienmitteilung dazu).
Die Berichte in den Medien: OnlineReports, BaZ (BaZ_090312_Ausstand), BZ (BZ_090312_Haltestelle), Gemeinde-TV.
Die Berichte im Regionaljournal: 24.2.2009, 25.2.2009 (12 Uhr), 25.2.2099 (17:30).
Die Medienberichte dazu in der BaZ: BaZ_090226_Kaphaltestelle (1), 26.2.2009 (2), 9.3.2009 und bei OnlineReports.
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 10.3.2009 eine Beurteilung der Situation vorgenommen und das weitere Vorgehen festgelegt. Er möchte die verworrene Situation rund um die Tramhaltestellen-Diskussion lösen und das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse endlich realisieren. Trotz Verfahrensfehler seitens der zuständigen Behördenmitglieder verzichtet er deshalb vorläufig auf rechtliche Schritte gegen den Regierungsratsentscheid. Das gemeinsame Projekt von BLT, Kanton und Gemeinde soll jetzt im Rahmen von neuen Verhandlungen möglichst schnell überarbeitet und an die vom Kanton beschlossenen Rahmenbedingungen angepasst werden.
Der Gemeinderat erachtet das Vorgehen von Regierungsrat Jörg Krähenbühl als Verletzung der Ausstandspflicht und damit als schlechten politischen Stil – mir persönlich ist es unverständlich, wieso der Regierungsrat das Vorgehen weiterhin verteidigt (Medienmitteilung Regierungsrat), obschon beispielsweise auch alt-Gerichtspräsident Peter Meier klar von einer Rechtsverletzung spricht.
Dennoch verzichtet der Gemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt darauf, rechtliche Schritte einzuleiten oder ein neues, unabhängiges Gutachten einzuholen. Er ist der Meinung, dass dies lediglich zu weiteren Verzögerungen und zu noch grösseren Mehrkosten führen würde. Er hat deshalb beschlossen, sich im Interesse der Sache auf die Realisierung des Projektes und auf eine weitere Aufwertung des Reinacher Ortskerns zu konzentrieren. Ziel muss es sein, ein gutes Projekt zu realisieren, das den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird und ohne weitere Verzögerungen realisiert werden kann. Insbesondere möchte die Gemeinde die vom Bund in Aussicht gestellten Beiträge in Millionenhöhe nicht verlieren.
Das gemeinsame Projekt soll von Kanton und Gemeinde überarbeitet und an die neuen, vom Kanton gesetzten Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Gemeinderat ist gewillt, Vergangenes hinter sich lassen und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Dasselbe erwartet er auch vom Kanton.
Am 17. März fand die gemeinsame Sitzung einer Gemeinderatsdelegation mit Regierungsrätin Sabine Pegoraro statt. Dabei wurde das weitere Vorgehen, die Organisation und der Zeitplan besprochen. Sobald das überarbeitete Projekt vorliegt, wird sich die Gemeinde Reinach entscheiden müssen, ob es sich lohnt, das gemeinsame Projekt weiterzuverfolgen. Eine der Schlüsselstellen bleibt die Haltestelle. Für mich ist klar, dass die Haltestelle mit einer zeitgemässen Infrastruktur, insbesondere einem Unterstand, versehen werden muss. BLT, Kanton und Gemeinde haben in der Vergangenheit immer wieder versprochen, dass diese Einrichtungen im Rahmen der Umgestaltung endlich realisiert würden (Die Medienmitteilung dazu).
Die Berichte in den Medien: OnlineReports, BaZ (BaZ_090312_Ausstand), BZ (BZ_090312_Haltestelle), Gemeinde-TV.
Alter Werkhof: Jetzt geht es vorwärts!
18.02.2009 Abgelegt in:Reinach
Jetzt wird es ernst. Heute ist das Mitwirkungsverfahren zur Überbauung Alter Werkhof gestartet worden. Auf dem Areal sollen 130 moderne, attraktive Wohnungen entstehen. Wohnungen, die in Reinach dringend benötigt werden. Das Projekt ist Teil der Entwicklungsstrategie und insbesondere eine Massnahme zur Aufwertung des Ortskerns (mehr zum Thema über untenstehenden Schalter «Ortskernbelebung»). Sie haben noch bis zum 20. März Gelegenheit, zum Projekt Stellung zu beziehen. Informationen finden Sie hier.
Der Medienbericht dazu: BaZ_090219_AlterWerkhof.
Der Medienbericht dazu: BaZ_090219_AlterWerkhof.
Herber Rückschlag für die Umgestaltung der Hauptstrasse
06.02.2009 Abgelegt in:Reinach
Das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse hat einen schweren Rückschlag erlitten: Gegen den Willen der Gemeinde hat sich der Regierungsrat in der Frage der Ausgestaltung der Tramhaltestelle für eine sogenannte Zeitinsel und gegen die Kaphaltestelle entschieden. Über den Schalter «Umgestaltung Hauptstrasse » (unten) erfahren Sie mehr zur Vorgeschichte.
Wo liegt das Problem? Erstens einmal muss aufgrund dieses Entscheides die Hälfte des Projektes neu geplant werden. Ab der Kurve bei der Einmündung der Therwilerstrasse bis zur Kreuzung der Hauptstrasse – Birsigtalstrasse / Bruggstrasse kann die Umgestaltung nicht mehr so realisiert werden, wie dies Gemeinde und Kanton vor fast zwei Jahren gemeinsam geplant und beschlossen haben. Das ist ärgerlich, frustierend und teuer. Den Steuerzahler wird dieser Entscheid rund eine halbe Million Franken kosten und drei Jahre Verzögerung – sofern das Projekt überhaupt noch zustande kommt. Dies ist – zweitens – alles andere als sicher. Mit der Umgestaltung sollte ja nicht nur der Aussenraum schöner gestaltet und attraktiver werden, sondern es hätten auch 30 zusätzliche Parkplätze geschaffen werden sollen, wie sie der Detailhandel immer gewünscht hat. Das Gutachten, welches die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) im Auftrag des Regierungsrates geschrieben hat und dem Regierungsrat als Grundlage für seinen Entscheid diente, kommt aber zu folgendem Schluss: Die Kaphaltestelle (von der Gemeinde favorisiert) und eine Variante dazu schneiden aus Sicherheitsgründen am besten ab. Die Zeitinsel, so wie sie Regierungsrat Krähenbühl ins Spiel gebracht hat, schneidet sehr viel schlechter ab und ist nur dann annähernd gleichwertig, wenn auf alle oder fast alle Parkplätze im Haltestellenbereich verzichtet wird. Im Klartext: Vor den Läden zwischen der Metzgerei Jentzer und dem Sportgeschäft Krähenbühl müssten die Parkplätze aufgehoben oder zumindest auf solche für Längsparkieren beschränkt werden. Nicht genug damit. Weil wegen des Entscheids zugunsten der Zeitinsel im ganzen Bereich zwischen Tramhaltestelle und Kreuzung Hauptstrasse – Bruggstrasse / Birsigtalstrasse der Autoverkehr weiterhin neben dem Tramgeleise geführt werden muss, können wohl auch die dort zusätzlich geplanten Parkplätze kaum realisiert werden. Im schlimmsten Fall werden also 10-20 der geplanten 30 zusätzlichen Parkplätze wegfallen. Ob ein solches Projekt noch die nötige Unterstützung findet? Drittens schliesslich stellt sich die Frage, ob der Bund auch ein solches reduziertes Projekt noch mit 40% der Kosten unterstützen würde, wie er dies beim ursprünglichen Projekt gemacht hätte. Immerhin hätte die Gemeinde so mindestens 2 MCHF sparen können.
Für mich ist dieser Entscheid unverständlich. Wem soll er nützen? Angeblich den Velofahrern (also auch mir). Nur: Die Lobbyorganisation der Velofahrenden, die Pro Velo, hat sich für die Kaphaltestelle ausgesprochen. Zu Recht sagt Pro Velo, dass jede Haltestellenform Vor- und Nachteile hat. Bei der Kaphaltestelle hätten aber die Vorteile überwogen. Ganz sicher zu den VerliererInnen gehören dagegen die Behinderten. Ihre Interessenvertretung ist klar für die Kap-Haltestelle (ProCapVCS_080308, Kap-Haltestellen).
Wie es weitergehen soll ist noch offen. Als erstes muss sich der Gemeinderat Gedanken machen, ob und gegebenenfalls wie, er das Projekt weiterführen kann. Später werden auch der Einwohnerrat und die Bevölkerung Stellung nehmen müssen. Vorerst wird jetzt diesen Sommer einmal das Tramgeleise durch die BLT ersetzt. In den nächsten Jahren folgt dann die Sanierung der Hauptstrasse durch den Kanton und vielleicht die Umgebungsgestaltung durch die Gemeinde. Ursprünglich war die Idee, die Strasse nur einmal aufzureissen, und alle Sanierungsarbeiten gleichzeitig auszuführen. Aber die Kantonsregierung hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es wäre zu schön gewesen.
Die Medienmitteilung der Gemeinde.
Der Medienbericht dazu: BaZ_090207_Haltestelle. Weitere Beiträge finden Sie beispielsweise bei Telebasel («7vor7» vim 6.2.2009) oder in der Reinacher Zeitung.
Wo liegt das Problem? Erstens einmal muss aufgrund dieses Entscheides die Hälfte des Projektes neu geplant werden. Ab der Kurve bei der Einmündung der Therwilerstrasse bis zur Kreuzung der Hauptstrasse – Birsigtalstrasse / Bruggstrasse kann die Umgestaltung nicht mehr so realisiert werden, wie dies Gemeinde und Kanton vor fast zwei Jahren gemeinsam geplant und beschlossen haben. Das ist ärgerlich, frustierend und teuer. Den Steuerzahler wird dieser Entscheid rund eine halbe Million Franken kosten und drei Jahre Verzögerung – sofern das Projekt überhaupt noch zustande kommt. Dies ist – zweitens – alles andere als sicher. Mit der Umgestaltung sollte ja nicht nur der Aussenraum schöner gestaltet und attraktiver werden, sondern es hätten auch 30 zusätzliche Parkplätze geschaffen werden sollen, wie sie der Detailhandel immer gewünscht hat. Das Gutachten, welches die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) im Auftrag des Regierungsrates geschrieben hat und dem Regierungsrat als Grundlage für seinen Entscheid diente, kommt aber zu folgendem Schluss: Die Kaphaltestelle (von der Gemeinde favorisiert) und eine Variante dazu schneiden aus Sicherheitsgründen am besten ab. Die Zeitinsel, so wie sie Regierungsrat Krähenbühl ins Spiel gebracht hat, schneidet sehr viel schlechter ab und ist nur dann annähernd gleichwertig, wenn auf alle oder fast alle Parkplätze im Haltestellenbereich verzichtet wird. Im Klartext: Vor den Läden zwischen der Metzgerei Jentzer und dem Sportgeschäft Krähenbühl müssten die Parkplätze aufgehoben oder zumindest auf solche für Längsparkieren beschränkt werden. Nicht genug damit. Weil wegen des Entscheids zugunsten der Zeitinsel im ganzen Bereich zwischen Tramhaltestelle und Kreuzung Hauptstrasse – Bruggstrasse / Birsigtalstrasse der Autoverkehr weiterhin neben dem Tramgeleise geführt werden muss, können wohl auch die dort zusätzlich geplanten Parkplätze kaum realisiert werden. Im schlimmsten Fall werden also 10-20 der geplanten 30 zusätzlichen Parkplätze wegfallen. Ob ein solches Projekt noch die nötige Unterstützung findet? Drittens schliesslich stellt sich die Frage, ob der Bund auch ein solches reduziertes Projekt noch mit 40% der Kosten unterstützen würde, wie er dies beim ursprünglichen Projekt gemacht hätte. Immerhin hätte die Gemeinde so mindestens 2 MCHF sparen können.
Für mich ist dieser Entscheid unverständlich. Wem soll er nützen? Angeblich den Velofahrern (also auch mir). Nur: Die Lobbyorganisation der Velofahrenden, die Pro Velo, hat sich für die Kaphaltestelle ausgesprochen. Zu Recht sagt Pro Velo, dass jede Haltestellenform Vor- und Nachteile hat. Bei der Kaphaltestelle hätten aber die Vorteile überwogen. Ganz sicher zu den VerliererInnen gehören dagegen die Behinderten. Ihre Interessenvertretung ist klar für die Kap-Haltestelle (ProCapVCS_080308, Kap-Haltestellen).
Wie es weitergehen soll ist noch offen. Als erstes muss sich der Gemeinderat Gedanken machen, ob und gegebenenfalls wie, er das Projekt weiterführen kann. Später werden auch der Einwohnerrat und die Bevölkerung Stellung nehmen müssen. Vorerst wird jetzt diesen Sommer einmal das Tramgeleise durch die BLT ersetzt. In den nächsten Jahren folgt dann die Sanierung der Hauptstrasse durch den Kanton und vielleicht die Umgebungsgestaltung durch die Gemeinde. Ursprünglich war die Idee, die Strasse nur einmal aufzureissen, und alle Sanierungsarbeiten gleichzeitig auszuführen. Aber die Kantonsregierung hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es wäre zu schön gewesen.
Die Medienmitteilung der Gemeinde.
Der Medienbericht dazu: BaZ_090207_Haltestelle. Weitere Beiträge finden Sie beispielsweise bei Telebasel («7vor7» vim 6.2.2009) oder in der Reinacher Zeitung.
Bund würde Umgestaltung der Hauptstrasse mitfinanzieren
14.01.2009 Abgelegt in:Reinach
Der Bund hat in seinem Prüfbericht zum Agglomerationsprogramm Basel die Verkehrsberuhigung des Ortskerns und die Umgestaltung der Hauptstrasse als sinnvoll und wichtig beurteilt. Er empfiehlt eine baldige Umsetzung des Projekts und stellt eine finanzielle Beteiligung von 40 Prozent in Aussicht (Vorgeschichte).
Der Kanton Basel-Landschaft war im Rahmen des Infrastrukturfonds-Gesetzes aufgefordert worden, sich für eine Mitfinanzierung von regionalen Verkehrs-Infrastrukturvorhaben durch den Bund zu bewerben. Zusammen mit den Kantonen Basel-Stadt, Aargau und Solothurn hat er per Ende 2007 ein entsprechendes Dossier eingereicht. Dieses sogenannte Agglomerationsprogramm stellt ein wichtiges mehrjähriges Instrument der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung in der Region Basel dar, mit dem der Bund die Stadt und die Subzentren als Wohn- und Wirtschaftsstandorte stärken und die Lebensqualität für die Bevölkerung aufrecht erhalten möchte.
Knapp ein Jahr später geht nun der eidgenössische Prüfbericht für dieses Programm in die Vernehmlassung. Für Reinach sind die Empfehlungen, die aus diesem Bericht hervorgehen, sehr erfreulich und ermutigend. Die Umgestaltung der Hauptstrasse hat es in die als A-Projekte definierte Gruppe geschafft. Bei dieser A-Liste handelt es sich um Vorhaben, die zwischen 2011 und 2014 realisiert werden müssen und vom Bund mit 40% Kostenbeteiligung unterstützt werden. Dies eröffnet uns bezüglich Finanzierung neue Perspektiven. Konkret dürfte die geplante Umgestaltung und Beruhigung des Ortszentrums trotz zeitlichen Verzögerungen, die wegen der kantonalen Einwände gegen die vorgesehene Kaphaltestelle entstanden sind, für die Gemeinde Reinach um mehrere Millionen Franken günstiger zu stehen kommen und damit das Investitionsbudget erheblich entlasten. Jetzt ist zu hoffen, dass der Regierungsrat diese Signale ebenfalls positiv aufnimmt und aus dem bfu-Gutachten über die Kaphaltestelle die richtigen Schlussfolgerungen zieht.
Genehmigt der Regierungsrat das seit langem vorliegende Projekt mit Kap-Haltestelle nicht, dann besteht die Gefahr, dass die Hälfte des Projektes, der südliche Teil zwischen dem «Badwännlihaus» an der Brunngasse und dem geplanten Kreisel an der Bruggstrasse / Birsigtalstrasse, neu geplant werden muss. Zusätzliche Parkplätze wird es dann wohl auch kaum geben.
Der Bericht in der BaZ.
Der Kanton Basel-Landschaft war im Rahmen des Infrastrukturfonds-Gesetzes aufgefordert worden, sich für eine Mitfinanzierung von regionalen Verkehrs-Infrastrukturvorhaben durch den Bund zu bewerben. Zusammen mit den Kantonen Basel-Stadt, Aargau und Solothurn hat er per Ende 2007 ein entsprechendes Dossier eingereicht. Dieses sogenannte Agglomerationsprogramm stellt ein wichtiges mehrjähriges Instrument der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung in der Region Basel dar, mit dem der Bund die Stadt und die Subzentren als Wohn- und Wirtschaftsstandorte stärken und die Lebensqualität für die Bevölkerung aufrecht erhalten möchte.
Knapp ein Jahr später geht nun der eidgenössische Prüfbericht für dieses Programm in die Vernehmlassung. Für Reinach sind die Empfehlungen, die aus diesem Bericht hervorgehen, sehr erfreulich und ermutigend. Die Umgestaltung der Hauptstrasse hat es in die als A-Projekte definierte Gruppe geschafft. Bei dieser A-Liste handelt es sich um Vorhaben, die zwischen 2011 und 2014 realisiert werden müssen und vom Bund mit 40% Kostenbeteiligung unterstützt werden. Dies eröffnet uns bezüglich Finanzierung neue Perspektiven. Konkret dürfte die geplante Umgestaltung und Beruhigung des Ortszentrums trotz zeitlichen Verzögerungen, die wegen der kantonalen Einwände gegen die vorgesehene Kaphaltestelle entstanden sind, für die Gemeinde Reinach um mehrere Millionen Franken günstiger zu stehen kommen und damit das Investitionsbudget erheblich entlasten. Jetzt ist zu hoffen, dass der Regierungsrat diese Signale ebenfalls positiv aufnimmt und aus dem bfu-Gutachten über die Kaphaltestelle die richtigen Schlussfolgerungen zieht.
Genehmigt der Regierungsrat das seit langem vorliegende Projekt mit Kap-Haltestelle nicht, dann besteht die Gefahr, dass die Hälfte des Projektes, der südliche Teil zwischen dem «Badwännlihaus» an der Brunngasse und dem geplanten Kreisel an der Bruggstrasse / Birsigtalstrasse, neu geplant werden muss. Zusätzliche Parkplätze wird es dann wohl auch kaum geben.
Der Bericht in der BaZ.
Neujahrsansprache 2009
04.01.2009 Abgelegt in:Reinach
Meine Gedanken zum Jahreswechsel drehen sich dieses Jahr um ein Zitat von Lothar Schmidt: «Das Leben versteht man nur im Rückblick. Gelebt werden aber muss es vorwärts.». Sicher ist man im Nachhinein immer schlauer – das ist im Jahr der weltweiten Finanzkrise besonders deutlich geworden. Wer aber für sich selber klaren Wertvorstellungen oder einem Lebensplan nachlebt, der hat auch in unsicheren Zeiten, wie wir sie heute erleben, gute Chancen richtig und klug zu entscheiden. Das gilt im übrigen nicht nur für Individuen, sondern beispielsweise auch für Gemeinden.
Die vollständige Ansprache: Neujahrsansprache 2009. Das Echo im Gemeinde TV in der Reinacher Zeitung und im Wochenblatt: WoB_090108_Neujahrsapero.
Zwei Artikel, die sich mit ähnlichen Fragen beschäftigen: BaZ_090102_Konsum (Konsum) und BaZ_090102_Fenner (glückliches Leben).
Die vollständige Ansprache: Neujahrsansprache 2009. Das Echo im Gemeinde TV in der Reinacher Zeitung und im Wochenblatt: WoB_090108_Neujahrsapero.
Zwei Artikel, die sich mit ähnlichen Fragen beschäftigen: BaZ_090102_Konsum (Konsum) und BaZ_090102_Fenner (glückliches Leben).
Im Mischeli tut sich was
31.12.2008 Abgelegt in:Reinach
Es kommt Bewegung ins Mischeli-Gebiet. Die Reformierte Kirchgemeinde hat ein Projekt zur Überbauung ihres Landes ausgearbeitet. Ein tolles Projekt, das gute Wohnungen in einer attraktiven Lage anbietet. Ich hoffe, dass bald der Quartierplan zur Entscheidung kommt – eine Voraussetzung für die Realisation des Projektes.
Ebenfalls vorwärts geht es mit der Sanierung des Einkaufszentrum, das an mangelnder Attraktivität leidet und deshalb leider Kunden verliert. Jetzt hat der Eigentümer des Einkaufscenters Sanierungspläne.
Da wird auch die Gemeinde nicht zurückstehen und ihren Teil zur Aufwertung des Mischeli beitragen: Die Sanierung des öffentlichen Raumes zwischen dem Land der Kirchgemeinde und dem Einkaufscenter.
Der der BaZ: BaZ_081231_Mischeli.
Ebenfalls vorwärts geht es mit der Sanierung des Einkaufszentrum, das an mangelnder Attraktivität leidet und deshalb leider Kunden verliert. Jetzt hat der Eigentümer des Einkaufscenters Sanierungspläne.
Da wird auch die Gemeinde nicht zurückstehen und ihren Teil zur Aufwertung des Mischeli beitragen: Die Sanierung des öffentlichen Raumes zwischen dem Land der Kirchgemeinde und dem Einkaufscenter.
Der der BaZ: BaZ_081231_Mischeli.
Genügend Wohnzonen vorhanden – aber nicht am richtigen Ort
05.11.2008 Abgelegt in:BL
Die BaZ vom 5.11.2008 enthält einen interessanten Artikel zur Frage, ob es in der Agglomeration Basel genügend Bauland gibt. Die Antwort, basierend auf Abklärungen des Bundesamtes für Raumplanung (ARE), ist zwar nicht neu aber dennoch interessant: Es gibt genügend Bauland, um in den nächsten Jahren die erwarteten 30'000 zusätzlichen EinwohnerInnen aufzunehmen, aber die Bauzonen liegen teilweise am falschen Ort. Benötigt werden Bauzonen in Stadtnähe, vorhanden sind sie aber vor allem im oberen Baselbiet.
Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die Entwicklung zu steuern und nicht einfach sich selbst zu überlassen. Deshalb setze ich mich in der Bau- und Planungskommission, welche zur Zeit den Kantonalen Richtplan berät, dafür ein, dass die Entwicklung v.a. entlang den Siedlungsachsen stattfinden soll. Dort ist die Infrastruktur vorhanden, die Bauzonen sind gut mit ÖV erschlossen und die Pendlerwege bleiben kurz.
Hier ist der Artikel zum Thema: BaZ_081105_Bauland. Mehr dazu über diesen Link, über den Schalter «KRIP» weiter unten oder diesen Link zur Landrats-Vorlage.
Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die Entwicklung zu steuern und nicht einfach sich selbst zu überlassen. Deshalb setze ich mich in der Bau- und Planungskommission, welche zur Zeit den Kantonalen Richtplan berät, dafür ein, dass die Entwicklung v.a. entlang den Siedlungsachsen stattfinden soll. Dort ist die Infrastruktur vorhanden, die Bauzonen sind gut mit ÖV erschlossen und die Pendlerwege bleiben kurz.
Hier ist der Artikel zum Thema: BaZ_081105_Bauland. Mehr dazu über diesen Link, über den Schalter «KRIP» weiter unten oder diesen Link zur Landrats-Vorlage.
Quartierplan startet ohne Taunerhaus
30.10.2008 Abgelegt in:Reinach
Trotz hohem Engagement ist es der privaten Stiftung Baselbieter Baukultur nicht gelungen, genügend Gelder für die Rettung des Taunerhauses zu beschaffen. Der Gemeinderat bedauert, dass der Erhalt dieses ältesten Reinacher Gebäudes im entsprechenden laufenden Quartierplanverfahren nicht mehr berücksichtigt werden kann.
Anfangs 2007 sprach sich der Einwohnerrat dafür aus, das Taunerhaus im Rahmen der Erneuerung des Taunerquartiers nicht zu erhalten. Die private „Stiftung Baselbieter Baukultur“ bot sich daraufhin an, die Liegenschaft Taunerhaus im Baurecht zu übernehmen und mit privaten Mitteln zu sanieren. Die Stiftungsmitglieder brachten dafür ein grosses persönliches Engagement ein. Doch obwohl der Gemeinderat die Frist für den Finanzierungsnachweis zusätzlich verlängert hatte, konnte die Stiftung die erforderlichen Mittel nicht beschaffen. Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit des Quartierplanverfahrens konnte der Gemeinderat nun nicht mehr länger zuwarten und löste die Vorbereitung der Einwohnerratsvorlage ohne Taunerhaus aus. Der Gemeinderat bedauert, dass der Erhalt des Taunerhauses gescheitert ist.
Der Medienbericht dazu: BaZ_081030_Taunerhaus.
Wohnen im Alter
29.10.2008 Abgelegt in:Reinach
«Wohnen im Alter» reicht von hindernisfreiem Bauen / Sanieren bis zu Pflegeplätzen in AHP. Die Aufgaben der Gemeinde liegen meines Erachtens in drei Bereichen: Pflegeplätze müssen von der Gemeinde – in Reinach bisher delegiert an die Seniorenstiftung – bereitgestellt werden. Hindernisfreies, und damit auch altersgerechtes Bauen, können wir über entsprechende Zonenbestimmungen und durch Beratung fördern oder bei grossen Überbauungen auch vorschreiben. Im dazwischenliegenden Segment neuer, altersgerechter Wohnformen, beispielsweise solche mit einem Serviceteil, versuchen wir, private nicht gewinnorientierte Initiativen (Genossenschaften) zu unterstützen oder, bei entsprechenden Vorhaben, auch kommerzielle Investoren zu gewinnen.
Über diesen Link finden Sie die Antwort auf eine entsprechende Interpellation im Einwohnerrat.
Der Medienbericht dazu: BaZ_081029_Alterswohnen.
Über diesen Link finden Sie die Antwort auf eine entsprechende Interpellation im Einwohnerrat.
Der Medienbericht dazu: BaZ_081029_Alterswohnen.
Jetzt kann Tempo 30 kommen
16.10.2008 Abgelegt in:Reinach
Endlich hat der Regierungsrat den Strassennetzplan genehmigt (Vorgeschichte). Zwar hat er ein paar (unnötige) Einschränkungen gemacht. Dennoch steht jetzt der Einführung von Tempo 30 in Reinach nichts mehr im Weg. Als nächstes werden die Planauflagen und die Kreditgenehmigung durch den Einwohnerrat erfolgen. Wenn alles gut geht, kann die Realisation noch 2009 erfolgen.
Die Berichterstattung dazu: BaZ_081016_T30.
Die Berichterstattung dazu: BaZ_081016_T30.
Birsstadt aus der Sicht des Kantonsplaners
06.10.2008 Abgelegt in:Reinach
In einem Interview äussert sich der Kantonsplaner Hans-Georg Bächtold zum Projekt Birsstadt. Unsere Meinungen decken sich: Birsstadt ist ein wichtiges Projekt, aber es braucht viel Zeit und viel Geduld (Vorgeschichte).
Schärareal: Die Eigentümer haben entschieden
02.10.2008 Abgelegt in:Reinach
Das Schärareal ist eines der grossen wichtigen Baugebiete der Gemeinde. Solche Areale dürfen in Reinach gemäss geltendem Richtplan nur noch über Quartierplanverfahren und unter wettbewerbsähnlichen Bedingungen geplant und überbaut werden. Jetzt haben die Eigentümer des Areals den Wettbewerb abgeschlossen und das Siegerprojekt erkoren.
Gemeinderat und Verwaltung werden alles in ihrer Macht stehende unternehmen um eine gute Überbauung zu ermöglichen.
Die Medienmitteilung der Gemeinde und die Berichte in den Medien: BaZ und BZ (BZ_081001_Schaerareal).
Gemeinderat und Verwaltung werden alles in ihrer Macht stehende unternehmen um eine gute Überbauung zu ermöglichen.
Die Medienmitteilung der Gemeinde und die Berichte in den Medien: BaZ und BZ (BZ_081001_Schaerareal).
Rainenweg: Eine Chance vergeben
29.09.2008 Abgelegt in:Reinach
Leider hat die Bevölkerung den Kredit für die Freizeitanlage Rainenweg (knapp) abgelehnt. Damit ist die Chance vergeben worden, in Reinach Nord eine attraktive Einrichtung für die Bevölkerung zu schaffen. Reinach Nord ist zur Zeit das Gebiet mit dem stärksten Bevölkerungswachstum, mit dem grössten Anteil an Kindern und Jugendlichen. Dieses Quartier und diese Bevölkerungsgruppe hätten es verdient, wenn die geplante Freizeitanlage hätte realisiert werden können. Aber nachdem der Robi-Verein das Referendum gegen dieses Projekt mit unterstützt hat, nachdem er früher einmal ja dazu sagte, war mit der Ablehnung zu rechnen. Schade!
Die Medienberichte dazu: BaZ_080929_Rainenweg, BZ_080929_Rainenweg.
Die Medienberichte dazu: BaZ_080929_Rainenweg, BZ_080929_Rainenweg.
Sagen Sie ja zur Freizeitanlage Rainenweg
05.09.2008 Abgelegt in:Reinach

Die Freizeitanlage ist ein sinnvolle Investition für die Kinder von Reinach, für das Quartier Reinacherhof Nord, für die Lebensqualität von Reinach ganz generell.
Mehr Informationen finden sie hier.
Das Warten geht weiter
26.08.2008 Abgelegt in:Reinach
... und immer noch kein Entscheid der Regierung in Sachen Tramhaltestelle. Das meint die BaZ: BaZ_080826_Kaphaltestelle. Und das ist die Vorgeschichte.
Tempo 30 in Reinach: Gas geben
14.06.2008 Abgelegt in:Reinach
Im letzten September hat der Einwohnerrat den neuen Strassennetzplan (SNP) beschlossen, der die Grundlage für die Einführung von Tempo 30 bildet. Seit Januar liegt der SNP beim Kanton zur Genehmigung. Solange die Genehmigung nicht vorliegt, kann die Umsetzung nicht beginnen. Jetzt hat der Gemeinderat beschlossen Gas zu geben und die Planungsarbeiten für die Umsetzung in Auftrag gegeben, obwohl die Genehmigung noch nicht vorliegt. Aber ich bin zuversichtlich, dass der kanton bald sein OK gibt. Schliesslich haben ja Kanton, BLT und Gemeinde beretis vor rund einem Jahr eine Lösung für das Problem T30 und Regionalbus auf der Linie Therwilerstrasse, Austrasse, Aumattstrasse gefunden.
Der Zeitungsbericht dazu: BZ_080614_T30.
Der Zeitungsbericht dazu: BZ_080614_T30.
Kritik an regierungsrätlicher Revision des Bau- und Raumplanungsgesetzes
11.06.2008 Abgelegt in:BL
Durch eine Gesetzesänderung möchte es der Regierungsrat möglich machen, dass auch in der Industrie- und Gewerbezone ohne Quartierplanverfahren Verkaufsflächen von bis zu 1000 m2 möglich werden. Das ist der falsche Weg, meine ich.
Es macht Sinn, dass zukünftig in der Industrie- und Gewerbezonen «Güter des täglichen Bedarfs» eingekauft werden können. Dies entspricht einerseits dem Bedürfnis der dort Arbeitenden, andererseits gehören auch die sogenannten «Tankstellen-Shops» in diese Zone. Für diese Läden genügt aber i.d.R. eine maximale Fläche von 500 m2, wie dies der Regierungsrat in seiner Vernehmlassungsvorlage zur Gesetzesänderung vor einigen Monaten auch vorgeschlagen hat. Die Vorlage sah auch vor, dass, wenn die 500m2 nicht reichen, über ein Quartierplanverfahren grössere Verkaufsflächen möglich sind. Es ist wichtig und richtig, dass grössere Verkaufsflächen eines Quartierplanverfahrens bedürfen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die negativen Auswirkungen, wie Lärm, Verkehr etc., minimiert werden.
Jetzt will die Regierung plötzlich Verkaufsflächen bis 1000 m2 ohne Quartierplanverfahren zulassen. Damit würden Tür und Tor geöffnet, dass Discounter wie Aldi und Lidl ohne sorgfältige Planung ihre Läden in der Industrie- und Gewerbezone bauen können. Das ist fatal. Es sollte immer noch unser Bestreben sein, den Detailhandel wenn möglich im Ortszentrum anzusiedeln oder zumindest so nahe bei den Leuten wie möglich. Ich werde mich deshalb gegen die vorgeschlagene Lösung einsetzen: Verkaufsflächen in der Industrie- und Gewerbezone ja, aber nur bis maximal 500 m2. Wer grossflächiger bauen will, der soll die erhöhten Anforderungen eines Quartierplanes erfüllen müssen.
Der Zeitungsbericht dazu: BaZ_080611_Verkaufsflaechen.
Es macht Sinn, dass zukünftig in der Industrie- und Gewerbezonen «Güter des täglichen Bedarfs» eingekauft werden können. Dies entspricht einerseits dem Bedürfnis der dort Arbeitenden, andererseits gehören auch die sogenannten «Tankstellen-Shops» in diese Zone. Für diese Läden genügt aber i.d.R. eine maximale Fläche von 500 m2, wie dies der Regierungsrat in seiner Vernehmlassungsvorlage zur Gesetzesänderung vor einigen Monaten auch vorgeschlagen hat. Die Vorlage sah auch vor, dass, wenn die 500m2 nicht reichen, über ein Quartierplanverfahren grössere Verkaufsflächen möglich sind. Es ist wichtig und richtig, dass grössere Verkaufsflächen eines Quartierplanverfahrens bedürfen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die negativen Auswirkungen, wie Lärm, Verkehr etc., minimiert werden.
Jetzt will die Regierung plötzlich Verkaufsflächen bis 1000 m2 ohne Quartierplanverfahren zulassen. Damit würden Tür und Tor geöffnet, dass Discounter wie Aldi und Lidl ohne sorgfältige Planung ihre Läden in der Industrie- und Gewerbezone bauen können. Das ist fatal. Es sollte immer noch unser Bestreben sein, den Detailhandel wenn möglich im Ortszentrum anzusiedeln oder zumindest so nahe bei den Leuten wie möglich. Ich werde mich deshalb gegen die vorgeschlagene Lösung einsetzen: Verkaufsflächen in der Industrie- und Gewerbezone ja, aber nur bis maximal 500 m2. Wer grossflächiger bauen will, der soll die erhöhten Anforderungen eines Quartierplanes erfüllen müssen.
Der Zeitungsbericht dazu: BaZ_080611_Verkaufsflaechen.
Warten in Sachen Umgestaltung der Hauptstrasse
30.05.2008 Abgelegt in:Reinach
Noch immer ist nicht klar, wie es mit der Umgestaltung der Hauptstrasse weitergeht. Der Entscheid des Regierungsrates über die Ausgestaltung der Tramhaltestelle Reinach Dorf dürfte nicht vor Herbst 2008 fallen. Damit ist eines klar: Die frühere Aussage von Regierungsrat Krähenbühl, der Haltestellenentscheid habe keinen Einfluss auf den weiteren Projektverlauf, stimmt definitiv nicht. Die BLT werden jetzt voraussichtlich 2009 die Geleise zwischen Kreisel Coop und Brunngasse sanieren und im südlichen Teil provisorisch in Stand stellen. Die Sanierung der Kantonsstrasse und, sofern sie dann kommt, die Umgestaltung des Bereichs zwischen der Hauptstrasse und den Häuserfassaden folgen 2011.
Die Zeitungsberichte dazu: BZ_080529_Hauptstrasse, BaZ_080530_Hauptstrasse, REIZ_080613_Hauptstrasse.
Die Zeitungsberichte dazu: BZ_080529_Hauptstrasse, BaZ_080530_Hauptstrasse, REIZ_080613_Hauptstrasse.
Ein Stadtpark für Reinach
13.05.2008 Abgelegt in:Reinach

Der Bericht dazu: BaZ_080513_Stadtpark.
Es geht weiter auf dem Schärareal
08.05.2008 Abgelegt in:Reinach
Mit einiger Verzögerung, bedingt durch neue Vorgaben aus dem Richtplan der Gemeinde Reinach, geht es jetzt mit der Entwicklung des Schärareals weiter – und hoffentlich zügig voran. Mit einem Projektfindungsverfahren (deutsch: Wettbewerb) soll die beste Überbauungsprojekt gefunden werden. Ich bin gespannt. Im Gegensatz zum Titel des Zeitungsartikels geht es aber bei diesem Projekt, gleich wie den anderen laufenden Überbauungsprojekten nicht um Wachstum um seiner selbst willen, sondern vielmehr darum, das bestehende, knappe Bauland in Reinach optimal zu nutzen. Wenn Sie mehr über den Richtplan der Gemeinde oder die Stadtentwicklungs-Ideen wissen wollen, dann klicken Sie auf den Schalter «Stadtentwicklung».
Der Zeitungsbericht dazu: BZ_080508_Schaerareal.
Der Zeitungsbericht dazu: BZ_080508_Schaerareal.
Gemeindeportrait in der BaZ
25.04.2008 Abgelegt in:Reinach
In der BaZ ist ein umfassendes Portrait der Gemeinde Reinach erschienen: Teil 1: BaZ_080425_Portraet1; Teil 2: BaZ_080425_Portraet2.
Das Stammtischgespräch dreht sich v.a. um die Stadtentwicklung, den Ortskern und die Hauptstrasse: BaZ_080425_Stammtisch.
Das Stammtischgespräch dreht sich v.a. um die Stadtentwicklung, den Ortskern und die Hauptstrasse: BaZ_080425_Stammtisch.
Gemeinde Reinach und BUD legen weiteres Vorgehen in Sachen Ortsdurchfahrt fest
05.03.2008 Abgelegt in:Reinach
Die Gemeinde Reinach und die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), vertreten durch RR Jörg Krähenbühl, haben sich an der gestrigen Sitzung in Sachen Ortsdurchfahrt / Tramhaltestelle auf folgendes Vorgehen geeinigt:
Bis Ende April zeigt die BUD der Gemeinde auf
- welche Auswirkungen der Entscheid zum Beibehalten der bestehenden Tramhaltestelle („Zeitinsel“) auf das gesamte Projekt hat
- welche Infrastrukturen wie Tramhäuschen etc. für die Benutzerinnen und Benutzer des öffentlichen Verkehrs bei der Variante Zeitinsel noch möglich sind
- wie sich das Projekt mit dem Zeitplan für die Sanierung der Tramgeleise koordinieren lässt.
An der gleichen Sitzung informierte Herr Krähenbühl den Gemeinderat darüber, dass er per 5.3.2008 in diesem Projekt in den Ausstand treten werde (Medienmitteilung).
Der Verein Pro Velo distanzierte sich heute von der Aussage in der Medienmitteilung der BUD, wonach Pro Velo gegen die Kap-Haltestelle und für die Zeitinsel sei. Pro Velo unterstützt klar das Projekt der Umgestaltung der Hauptstrasse in Reinach (MM_ProVelo_080305). Der Zeitungsbericht dazu: BZ_080318_Haltestelle.
Die Berichterstattung in den Medien: Telebasel, BaZ_080306_Ausstand,BZ_080221_BUD, BZ_080306_Ausstand.
Was bisher geschah: Vorgeschichte.
Bis Ende April zeigt die BUD der Gemeinde auf
- welche Auswirkungen der Entscheid zum Beibehalten der bestehenden Tramhaltestelle („Zeitinsel“) auf das gesamte Projekt hat
- welche Infrastrukturen wie Tramhäuschen etc. für die Benutzerinnen und Benutzer des öffentlichen Verkehrs bei der Variante Zeitinsel noch möglich sind
- wie sich das Projekt mit dem Zeitplan für die Sanierung der Tramgeleise koordinieren lässt.
An der gleichen Sitzung informierte Herr Krähenbühl den Gemeinderat darüber, dass er per 5.3.2008 in diesem Projekt in den Ausstand treten werde (Medienmitteilung).
Der Verein Pro Velo distanzierte sich heute von der Aussage in der Medienmitteilung der BUD, wonach Pro Velo gegen die Kap-Haltestelle und für die Zeitinsel sei. Pro Velo unterstützt klar das Projekt der Umgestaltung der Hauptstrasse in Reinach (MM_ProVelo_080305). Der Zeitungsbericht dazu: BZ_080318_Haltestelle.
Die Berichterstattung in den Medien: Telebasel, BaZ_080306_Ausstand,BZ_080221_BUD, BZ_080306_Ausstand.
Was bisher geschah: Vorgeschichte.
Unverständlicher Entscheid der BUD
31.01.2008 Abgelegt in:Reinach
Der Gemeinderat Reinach hat kein Verständnis für den Entscheid der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), die alte Tramhaltestelle im Ortszentrum Reinach beizubehalten (Vorgeschichte).
Im Rahmen der umfangreichen Gleis- und Strassensanierung sollte die Tramhaltestelle den aktuellen Bedürfnissen entsprechend umgestaltet werden (link zur entsprechenden Website der Gemeinde). Im Dezember 2007 orientierte der BUD-Vorsteher, dass er eine Neubeurteilung der geplanten Tramhaltestelle im Ortszentrum Reinach vornimmt. Ohne Würdigung des zusätzlichen Variantenstudiums und entgegen der Empfehlung einer Arbeitsgruppe, übrigens unter Federführung des kantonalen Tiefbauamts, hat nun die BUD entschieden, die bisherige Tramhaltestelle beizubehalten. Sie macht damit die fünfjährige gemeinsame Planungsarbeit zwischen Gemeinde und Kanton rückgängig und gefährdet das Gesamtprojekt.
Der Gemeinderat hat kein Verständnis dafür, dass der auch nach Ansicht der Fachleute ungünstige Ist-Zustand im Rahmen der umfangreichen Gleis- und Strassensanierung nicht verbessert werden soll. Der Gemeinderat wird die Konsequenzen des BUD-Entscheids prüfen, und die nächsten Schritte planen. Nach den Fasnachtsferien wird er über das weitere Vorgehen entscheiden und die Öffentlichkeit informieren.
Die Medienberichte dazu: BaZ_080131_Haltestelle, BZ_080131_Haltestelle, Beitrag Regionaljournal 30.1.2008, BaZ_080201_Haltestelle.
Probleme auch in Allschwil: BZ_080205_KapAllschwil.
Im Rahmen der umfangreichen Gleis- und Strassensanierung sollte die Tramhaltestelle den aktuellen Bedürfnissen entsprechend umgestaltet werden (link zur entsprechenden Website der Gemeinde). Im Dezember 2007 orientierte der BUD-Vorsteher, dass er eine Neubeurteilung der geplanten Tramhaltestelle im Ortszentrum Reinach vornimmt. Ohne Würdigung des zusätzlichen Variantenstudiums und entgegen der Empfehlung einer Arbeitsgruppe, übrigens unter Federführung des kantonalen Tiefbauamts, hat nun die BUD entschieden, die bisherige Tramhaltestelle beizubehalten. Sie macht damit die fünfjährige gemeinsame Planungsarbeit zwischen Gemeinde und Kanton rückgängig und gefährdet das Gesamtprojekt.
Der Gemeinderat hat kein Verständnis dafür, dass der auch nach Ansicht der Fachleute ungünstige Ist-Zustand im Rahmen der umfangreichen Gleis- und Strassensanierung nicht verbessert werden soll. Der Gemeinderat wird die Konsequenzen des BUD-Entscheids prüfen, und die nächsten Schritte planen. Nach den Fasnachtsferien wird er über das weitere Vorgehen entscheiden und die Öffentlichkeit informieren.
Die Medienberichte dazu: BaZ_080131_Haltestelle, BZ_080131_Haltestelle, Beitrag Regionaljournal 30.1.2008, BaZ_080201_Haltestelle.
Probleme auch in Allschwil: BZ_080205_KapAllschwil.
Schöner leben
24.12.2007 Abgelegt in:Reinach
Ein Bericht der BaZ zum Thema «Schöner Leben in Reinach» und was das Projekt Umgestaltung Hauptstrasse damit zu tun hat.
Der Artikel: BaZ_071224_Hauptstrasse.
Der Artikel: BaZ_071224_Hauptstrasse.
Kanton gefährdet die Umgestaltung der Hauptstrasse in Reinach
13.12.2007 Abgelegt in:Reinach

Der Gemeinderat Reinach nimmt den Entscheid der kantonalen Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) zur Umgestaltung der Hauptstrasse mit Erleichterung und Erstaunen zur Kenntnis. Im Rahmen der obligatorischen Vernehmlassung beim Kanton hatte die BUD ein Variantenstudium für den Knoten Hauptstrasse/ Bruggstrasse in Auftrag gegeben. In einem offiziellen Schreiben eröffnet die BUD der Gemeinde nun ihren Entscheid. Die Untersuchung bestätigte, dass der geplante Kreisel die optimale Lösung darstellt. Einzig kleinere Anpassungen sollen die Leistung des Kreisels noch verbessern. Dieser Bescheid freut die Behörde, auch wenn dadurch das Projekt fast ein halbes Jahr verzögert wurde. Jetzt könnte das Projekt, das seit fünf Jahren von Kanton und Gemeinde zusammen geplant wird, zur Abstimmung vor den Einwohnerrat
und anschliessend vors Volk gehen. Doch an Stelle von grünem Licht stellt die BUD der Gemeinde Reinach eine weitere Studie in Aussicht. Er verlangt die Neubeurteilung der geplanten Tramhaltestelle Reinach Dorf. Diese ist gemäss dem gemeinsam mit dem Kanton und der BLT erarbeiteten Projekt als Kaphaltestelle geplant, bei der das Trottoir bis an die Tramhaltestelle gezogen wird. Die Verkehrs- und die Tramspuren werden dafür auf einer Fahrbahn zusammen geführt. Jetzt fordert die BUD, dass auch für die Tramhaltestelle nochmals eine Variantenprüfung vorgenommen wird. Dabei bevorzugt die BUD eine Lösung wie heute bestehend. Eine Kaphaltestelle, wie sie das gemeinsame Projekt vorsieht, schliesst die BUD in ihrem Schreiben an die Gemeinde von Anfang an aus. Da diese bei vielen Radfahrenden als gefährlich gelte, würden im Kanton Basel-Landschaft bis auf weiteres keine Kaphaltestellen gebaut.
Beste Variante ist bei Neubeurteilung ausgeschlossen

Gemeinderat fordert kurze Entscheidungsfrist
Durch die Neuplanung droht nun eine zeitliche Verzögerung, die das Ende des Projektes „Umgestaltung Hauptstrasse“ bedeuten könnte. Denn nicht nur die Variantenabklärung braucht Zeit. Eine andere Gestaltung der Haltestelle hätte auch planerische Konsequenzen auf andere Teile des Bauprojekts. Das Umgestaltungsprojekt sieht aber vor, dass Kantonsstrasse, Tramgeleise und die anschliessenden öffentlichen Räume der Gemeinde gleichzeitig saniert werden. Da die BLT aus Sicherheitsgründen darauf besteht, dass die alten Tramgeleise spätestens im Sommer 2009 ersetzt werden, gefährdet das erneute Variantenstudium des Kantons jetzt diese Synergien. In ihrem offiziellen Schreiben stellt die BUD in Aussicht, dass der definitive Entscheid zur Haltestelle bis Ende März 2008 vorliegen wird. Liegt der Entscheid der BUD nicht bis spätestens Ende Januar vor, dann können die Arbeiten nicht mehr koordiniert ausgeführt werden. Es wäre dann denkbar, dass 2009 die Tramgeleise ersetzt und im Folgejahr wegen der verzögerten restlichen Arbeiten wieder herausgerissen werden müssen – oder dass das Umgestaltungsprojekt in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr realisiert wird.
Um die gute Zusammenarbeit mit dem Kanton nicht aufs Spiel zu setzen, ist der Gemeinderat bereit, eine erneute Variantenüberprüfung durchzuführen. Allerdings fordert er, dass der definitive Entscheid des BUD bis Ende Januar vorliegt, wie es die BUD entgegen dem offiziellen Schreiben in ihrer heutigen Medienmitteilung verspricht. Zudem muss bei der Überprüfung auch die Variante Kaphaltestelle eingeschlossen bleiben. Gleichzeitig behält sich der Gemeinderat vor, das bestehende Projekt in seinen unbestrittenen Teilen bereits in den politischen Prozess zu überführen.
Link zum Thema Hauptstrasse auf der Website der Gemeinde Reinach.
Die Berichterstattung in den Medien: BZ_071213_Hauptstrasse, BaZ_071213_Hauptstrasse, ReiZ_071220_Hauptstrasse, ,WoBlatt_071220_Hauptstrasse.
Der Beitrag in Telebasel (ab 14. Minute,Telebasel_071212_Hauptstrasse) und im Regionaljournal (Beitrag vom 7.1.2008).
Und ein weiterer Bericht der BaZ, diemal zur heiklen Situation von RR Krähenbühl: BaZ080112_Haltestelle.
Kägen soll bessere Anschlüsse erhalten
17.05.2005 Abgelegt in:Reinach
Im Reinacher Kägen gibt es immer mehr neue Arbeitsplätze und - Verkehr. Neben der dringend nötigen Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr soll ein Mobilitätsmanagement der ansässigen Firmen den motorisierten Individualverkehr eindämmen. Das Quartier Kägen in Reinach ist ein Wirtschaftsstandort von überregionaler Bedeutung. Mit der Umwandlung vom Industrie- und Gewerbegebiet zu einem Campus für Forschung und Entwicklung mit über 5000 neuen Arbeitsplätzen hat auch das Verkehrsaufkommen stark zugenommen. «Das Kägen wird von seinem eigenen Erfolg eingeholt», meinte Gemeindepräsident Urs Hintermann dieser Tage am traditionellen «Energie-Apéro».
Rund 75 Prozent fahren täglich mit ihrem privaten Auto zu ihrem Arbeitsplatz im Kägenquartier. Das Gebiet ist mit dem öffentlichen Verkehr ungenügend erschlossen. Die Gemeinde fordert im Rahmen der Vernehmlassung zum generellen ÖV-Leistungsauftrag 2006-2009 deshalb vom Kanton eine attraktive Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr auf Anfang 2006. Im Vordergrund der Diskussion stehen dabei eine neue Ergänzung der Buslinie 64 oder eine zusätzliche Buslinie Bahnhof Münchenstein- Reinach-Bahnhof Dornach/Arlesheim. Mittel- und längerfristig erwägt der Kanton die Verknüpfung der Tramlinien Nummer 10 und 11.
Martin Huber, Leiter des Amtes für Raumplanung, bestätigte zwar das Bedürfnis eines verbesserten ÖV-Angebots, konnte aber keine konkrete Zusage abgeben. Er verwies darauf, dass der Kanton verpflichtet sei, beim Leistungsauftrag zwei Millionen Franken einzusparen. umsteigen fördern. Die am «Energie-Apéro» anwesenden Firmenrepräsentanten, Gemeindevertreter und Experten waren sich einig, dass Mobilitätskonzepte für Unternehmen erforderlich sind, welche das Umsteigen vom motorisierten Privatverkehr auf den öffentlichen Verkehr fördern.
Hans-Jörg Fankhauser vom TechCenter kündigte den Bau eines Parkhauses an, das auch von den anliegenden Firmen mitbenützt werden könne. Die Nutzer müssten die Kosten der Parkplatzmiete tragen. Gleichzeitig entstünde ein Mobility-Car-Stützpunkt. Fahrgemeinschaften sowie die Velobenützung würden gefördert. (Artikel der BaZ vom 17.7.2005)
Rund 75 Prozent fahren täglich mit ihrem privaten Auto zu ihrem Arbeitsplatz im Kägenquartier. Das Gebiet ist mit dem öffentlichen Verkehr ungenügend erschlossen. Die Gemeinde fordert im Rahmen der Vernehmlassung zum generellen ÖV-Leistungsauftrag 2006-2009 deshalb vom Kanton eine attraktive Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr auf Anfang 2006. Im Vordergrund der Diskussion stehen dabei eine neue Ergänzung der Buslinie 64 oder eine zusätzliche Buslinie Bahnhof Münchenstein- Reinach-Bahnhof Dornach/Arlesheim. Mittel- und längerfristig erwägt der Kanton die Verknüpfung der Tramlinien Nummer 10 und 11.
Martin Huber, Leiter des Amtes für Raumplanung, bestätigte zwar das Bedürfnis eines verbesserten ÖV-Angebots, konnte aber keine konkrete Zusage abgeben. Er verwies darauf, dass der Kanton verpflichtet sei, beim Leistungsauftrag zwei Millionen Franken einzusparen. umsteigen fördern. Die am «Energie-Apéro» anwesenden Firmenrepräsentanten, Gemeindevertreter und Experten waren sich einig, dass Mobilitätskonzepte für Unternehmen erforderlich sind, welche das Umsteigen vom motorisierten Privatverkehr auf den öffentlichen Verkehr fördern.
Hans-Jörg Fankhauser vom TechCenter kündigte den Bau eines Parkhauses an, das auch von den anliegenden Firmen mitbenützt werden könne. Die Nutzer müssten die Kosten der Parkplatzmiete tragen. Gleichzeitig entstünde ein Mobility-Car-Stützpunkt. Fahrgemeinschaften sowie die Velobenützung würden gefördert. (Artikel der BaZ vom 17.7.2005)
Es geht vorwärts mit dem "Alten Werkhof" in Reinach
22.03.2007 Abgelegt in:Reinach
Jetzt unterstützt auch der Einwohnerrat das Überbauungsprojekt "Alter Werkhof". Aus dem Wettbewerb ging das Projekt der sabarchitekten als Sieger hervor. Auf dem Areal sollen rund hundert moderne Wohnungen entstehen. Ebenfalls Platz finden wird der neue Polizeiposten der Kantonspolizei. Geprüft wird zur Zeit noch, ob allenfalls auch ein Hotel realisiert werden könnte.
Artikel dazu: WoB_070329_Werkhof
Artikel dazu: WoB_070329_Werkhof
Ehrgeizige Entwicklungsziele in Reinach
17.03.2007 Abgelegt in:Reinach
Das Reinacher Ortsbild verändert sich: Um die Bevölkerungszahl halten zu können, müssen in grösserem Massstab Wohnungen gebaut werden. Damit einher gehen Bemühungen für einen attraktiveren Ortskern. Wohin steuert Reinach? Ein Interview mit der BaZ über die Ziele der Raumplanung in Reinach (BaZ_070317_Raumplanung).
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Weitere Informationen zu diesem Thema:
- Tempo 30
- Einkaufen im Zentrum: Migros
- Umgestaltung Hauptstrasse
- Entwicklung Taunerquartier (Vorlage, BaZ_070321_Taunerquartier)
- Überbauung Alter Werkhof
- Überbauung Schärareal: BaZ_070518_Schaerareal
- Industrie- und Gewerbezone Kägen: BaZ_070521_Infrastruktur
Erweiterung der Migros in Reinach
30.01.2007 Abgelegt in:Reinach
Die Migros soll mit einem attraktiven Laden im Ortskern von Reinach bleiben. Dies ist das Ziel des Gemeinderates. Nachdem die Verhandlungen zwischen Migros und der Eigentümerin der Brunngasse 1 gescheitert sind, zeichnet sich ein neuer Weg am alten Standort Herrenweg ab (Vorgeschichte). Die Migros und die Liegenschaftsbesitzerin wollen mit einer Machbarkeitsstudie prüfen, wie sich der Standort Herrenweg aufwerten und die Ladenfläche vergrössern lässt. Der Gemeinderat begrüsst diesen Schritt und unterstützt die Abklärungen. Lesen Sie mehr dazu in der gemeinsamen Medienmitteilung (MM_070130_Migros).
Kägen endlich mit Bus erschlossen - aber das reicht nicht!
Endlich ist es soweit. Ab 10.12.2006 wird auch das kantonal bedeutsamste Arbeitsplatzgebiet des Kantons mit einem Bus erschlossen. Die vorliegende Lösung ist auf die hartnäckige Intervention der Gemeinde zurückführen, welche im August 2005 zur Bildung einer Arbeitsgruppe führte. Trotz des Erfolges dürfen wir uns mit der vorliegenden Erschliessung nicht zufrieden geben: Ein derart bedeutendes Wirtschaftsgebiet mit über 6000 Arbeitsplätzen braucht eine bessere Versorgung. Deshalb soll in Kürze eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Gemeinden Reinach und Aesch, sowie des Kantons und der BLT eingesetzt werden, um die mittelfristige Option einer Verknüpfung der Tramlinien 10 und 11 vorzubereiten. Bis dies soweit ist, muss nach Verbesserungen über den Ausbau der bestehenden Buslinien gesucht werden. Wir bleiben dran!
Artikel dazu: BaZ_070117_TramKaegen
Neben der ÖV-Erschliessung mangelt es dem Kägen auch an anderer Infrastruktur, insbesondere an Übernachtungs- und Verpflegemöglichkeiten. Hierzu der folgende Artikel: BaZ_070521_Infrastruktur
Artikel dazu: BaZ_070117_TramKaegen
Neben der ÖV-Erschliessung mangelt es dem Kägen auch an anderer Infrastruktur, insbesondere an Übernachtungs- und Verpflegemöglichkeiten. Hierzu der folgende Artikel: BaZ_070521_Infrastruktur
Entwicklung Industrie- und Gewerbezone Kägen
09.01.2007 Abgelegt in:Reinach
Welche Entwicklungsmöglichkeiten hat das Kägen? Wird es von «Aesch Nord» konkurrenziert? Lesen Sie einen Artikel zu diesem Thema (BaZ_070109_Kaegen).
Einkaufen im Ortszentrum von Reinach
18.08.2006 Abgelegt in:Reinach
Gute Einkaufsmöglichkeiten sind Voraussetzung für einen lebendigen Ortskern. Deshalb engagiert sich der Gemeinderat nicht nur für die Umgestaltung der Hauptstrasse (s. unten), sondern auch dafür, dass die beiden Grossverteiler Coop und Migros im Zentrum bleiben. Sie ziehen Kunden an und sind Voraussetzung dafür, dass auch die Detaillisten überleben können (was noch nicht alle Dataillisten begriffen haben), die wiederum das Einkaufsangebot vielfältiger und attraktiver machen. Mit der Eröffnung der erneuerten und vergrösserten Coop-Filiale ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Noch keine Lösung konnte die Migros finden. Auch sie möchte gerne ihren Laden im Zentrum vergrössern.
Artikel dazu: BaZ_060808_NeuerMigrosstandort,
Artikel zum Thema: BaZ_060818_Migrosumzug
Hier geht es zur Fortsetzung.
Artikel dazu: BaZ_060808_NeuerMigrosstandort,
Artikel zum Thema: BaZ_060818_Migrosumzug
Hier geht es zur Fortsetzung.
Reinach plant gut
24.05.2006 Abgelegt in:Reinach
Eine Replik auf eine undifferenzierte Kritik an der Reinacher Planungspolitik im BaZ-Forum:
Sünden korrigieren. Der im Herbst 2005 von Einwohnerrat und Regierungsrat BL genehmigte kommunale Richtplan Reinach formuliert die raumrelevante Entwicklungsstrategie unserer Gemeinde. Vereinfacht gesagt will Reinach seine Qualitäten bewahren, strukturelle Chancen aktiv nutzen und die augenfälligen «Sünden» der Vergangenheit korrigieren. Entgegen der Praxis der 70er und 80er Jahre will der Gemeinderat als Planungsbehörde die Siedlungs-, Verkehrs- und Umweltentwicklung - und damit die Stadtentwicklung - aktiv steuern. Die ungünstigen demografischen Entwicklungsprognosen und die Konkurrenz der umliegenden Agglomerationsgemeinden veranlassen uns, die Siedlungsentwicklung über das Angebot quantitativ und qualitativ zu steuern. Im «gastbeitrag» von Adrian Billerbeck wird der Eindruck vermittelt, dass wir den Landbesitzenden und Investierenden nach dem Motto: «Bringen Sie uns ein Projekt, dann entscheiden wir, ob uns das passt» vorgehen. Diese Behauptung ist falsch. Im Gegenteil: Die Planungs- und Bauvorhaben werden in enger Zusammenarbeit mit den Bauwilligen entwickelt. Die Aussage, wonach die Gemeinde Reinach «an verschiedenen Orten Planungszonen eingeführt» hat, ist ebenfalls falsch. In unserer Gemeinde wurde keine Planungszone erlassen! Ein wesentliches Ziel der Reinacher Siedlungsplanung ist es, die unterschiedlichen Anförderungen an unseren Lebensraum aufeinander abzustimmen. Um für eine ausgewogene Entwicklung des Raumes zu sorgen, müssen dabei die Interessen der Investoren ebenso berücksichtigt werden wie die Anliegen der Allgemeinheit.
Gespräche erwünscht. Hierfür sucht die Gemeinde aktiv das Gespräch mit Interessenten und Investoren und versucht, möglichst früh gemeinsam zu planen. Beispiele erfolgreicher jüngerer Quartierplanungen sind nicht nur das Gemeindezentrum, sondern auch der Erweiterungsbau der Coop oder die International School Basel ISB. Um bei der Beurteilung der Bauvorhaben eine grösstmögliche Neutralität sicherzustellen, hat der Gemeinderat ein externes Fachgremium für Fragen zur Siedlungsentwicklung eingesetzt, das den Gemeinderat und die Verwaltung berät. Richtig ist, dass in unserer Gemeinde viele Planungen und Projekte bearbeitet werden, die Reinach stärker als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort in der Agglomeration Basel positionieren sollen. Zu erwähnen sind unter anderem die Umgestaltung der Hauptstrasse, das Bestreben nach einem neuen Migros-Standort im Ortszentrum, das zusätzliche ÖVAngebot für den Kägen oder die Umzonung und bauliche Nutzung des alten Werkhofareals. Die bedeutendsten Planungen und Projekte werden übrigens allesamt in einem partizipativen Prozess erarbeitet.
Urs Hintermann und Hans-Ulrich Zumbühl
Sünden korrigieren. Der im Herbst 2005 von Einwohnerrat und Regierungsrat BL genehmigte kommunale Richtplan Reinach formuliert die raumrelevante Entwicklungsstrategie unserer Gemeinde. Vereinfacht gesagt will Reinach seine Qualitäten bewahren, strukturelle Chancen aktiv nutzen und die augenfälligen «Sünden» der Vergangenheit korrigieren. Entgegen der Praxis der 70er und 80er Jahre will der Gemeinderat als Planungsbehörde die Siedlungs-, Verkehrs- und Umweltentwicklung - und damit die Stadtentwicklung - aktiv steuern. Die ungünstigen demografischen Entwicklungsprognosen und die Konkurrenz der umliegenden Agglomerationsgemeinden veranlassen uns, die Siedlungsentwicklung über das Angebot quantitativ und qualitativ zu steuern. Im «gastbeitrag» von Adrian Billerbeck wird der Eindruck vermittelt, dass wir den Landbesitzenden und Investierenden nach dem Motto: «Bringen Sie uns ein Projekt, dann entscheiden wir, ob uns das passt» vorgehen. Diese Behauptung ist falsch. Im Gegenteil: Die Planungs- und Bauvorhaben werden in enger Zusammenarbeit mit den Bauwilligen entwickelt. Die Aussage, wonach die Gemeinde Reinach «an verschiedenen Orten Planungszonen eingeführt» hat, ist ebenfalls falsch. In unserer Gemeinde wurde keine Planungszone erlassen! Ein wesentliches Ziel der Reinacher Siedlungsplanung ist es, die unterschiedlichen Anförderungen an unseren Lebensraum aufeinander abzustimmen. Um für eine ausgewogene Entwicklung des Raumes zu sorgen, müssen dabei die Interessen der Investoren ebenso berücksichtigt werden wie die Anliegen der Allgemeinheit.
Gespräche erwünscht. Hierfür sucht die Gemeinde aktiv das Gespräch mit Interessenten und Investoren und versucht, möglichst früh gemeinsam zu planen. Beispiele erfolgreicher jüngerer Quartierplanungen sind nicht nur das Gemeindezentrum, sondern auch der Erweiterungsbau der Coop oder die International School Basel ISB. Um bei der Beurteilung der Bauvorhaben eine grösstmögliche Neutralität sicherzustellen, hat der Gemeinderat ein externes Fachgremium für Fragen zur Siedlungsentwicklung eingesetzt, das den Gemeinderat und die Verwaltung berät. Richtig ist, dass in unserer Gemeinde viele Planungen und Projekte bearbeitet werden, die Reinach stärker als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort in der Agglomeration Basel positionieren sollen. Zu erwähnen sind unter anderem die Umgestaltung der Hauptstrasse, das Bestreben nach einem neuen Migros-Standort im Ortszentrum, das zusätzliche ÖVAngebot für den Kägen oder die Umzonung und bauliche Nutzung des alten Werkhofareals. Die bedeutendsten Planungen und Projekte werden übrigens allesamt in einem partizipativen Prozess erarbeitet.
Urs Hintermann und Hans-Ulrich Zumbühl
Regierungsrat besucht Reinach
17.05.2006 Abgelegt in:Reinach
Der Regierungsrat Baselland und der Gemeinderat Reinach treffen sich im März zu einen Gedankenaustausch. Im Zentrum stehen das Entwicklungspotenzial des Industrie- und Gewerbegebietes Kägen. Eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung ist die Verbesserung des ÖV-Angebotes, die ab Dezember 2006 kommen soll.
Heimatschutzpreis für das Gemeindezentrum Reinach
12.12.2005 Abgelegt in:Reinach
Der Heimatschutzpreis Baselland 2005 geht an die Gemeinde Reinach für das neue Gemeindezentrum. Der Preis ist eine Anerkennung für die Bemühungen der Gemeinde, einen städtebaulich und architektonisch anspruchsvollen Bau im Ortskern zu errichtet. Das Gemeindezentrum wurde von den Architekten Morger und Degelo entworfen und 2002 bezogen.
Artikel dazu: BaZ_051212_Heimatschutzpreis
Artikel dazu: BaZ_051212_Heimatschutzpreis
Reinacherpreis 2005 verliehen
11.04.2005 Abgelegt in:Reinach

Artikel dazu: BaZ_050411_Reinacherpreis
Umgestaltung Reinacher Hauptstrasse
06.06.2007 Abgelegt in:Reinach
Es geht vorwärts mit dem Projekt «Umgestaltung Hauptstrasse». Wenn alles wie geplant läuft, so kann der Einwohnerrat im Herbst 2007 über das Projekt beschliessen und eine Volksabstimmung wäre in der ersten Hälfte 2008 möglich. Vorerst findet aber bis zum 6.7.2007 eine weitere Mitwirkung statt, zu der alle Interessierten eingeladen sind.

Seit Beginn der Projektierungsphase ist das ursprüngliche Projekt immer wieder verbessert worden. Soweit möglich sind die zahlreichen Wünsche und Anregungen von EinwohnerInnen, Geschäftsleuten, VerkehrsteilnehmerInnen usw. berücksichtigt worden. So konnten erst kürzlich aufgrund einer Besprechung mit der IG Laden die Anzahl der Parkplätze nochmals um fünf erhöht werden.
Das Projekt «Umgestaltung Hauptstrasse» ist und bleibt ein ganz wichtiges Projekt für Reinach. Es ist Teil der Strategie zur Belebung des Ortskerns: Das Zentrum soll eine lebendige Einkaufsstrasse werden und die Bedingungen für den Detailhandel verbessern. Die umgestaltete Hauptstrasse wird Reinach ein klares Gesicht geben und die Attraktivität erhöhen. Und schliesslich wird mit verschiedenen Projekten mehr und neuer Wohnraum im Ortskern geschaffen. Mehr dazu hier.
Artikel zum Thema: BaZ_070606_Hauptstrasse

Seit Beginn der Projektierungsphase ist das ursprüngliche Projekt immer wieder verbessert worden. Soweit möglich sind die zahlreichen Wünsche und Anregungen von EinwohnerInnen, Geschäftsleuten, VerkehrsteilnehmerInnen usw. berücksichtigt worden. So konnten erst kürzlich aufgrund einer Besprechung mit der IG Laden die Anzahl der Parkplätze nochmals um fünf erhöht werden.
Das Projekt «Umgestaltung Hauptstrasse» ist und bleibt ein ganz wichtiges Projekt für Reinach. Es ist Teil der Strategie zur Belebung des Ortskerns: Das Zentrum soll eine lebendige Einkaufsstrasse werden und die Bedingungen für den Detailhandel verbessern. Die umgestaltete Hauptstrasse wird Reinach ein klares Gesicht geben und die Attraktivität erhöhen. Und schliesslich wird mit verschiedenen Projekten mehr und neuer Wohnraum im Ortskern geschaffen. Mehr dazu hier.
Artikel zum Thema: BaZ_070606_Hauptstrasse