Neujahrsansprache 2017 - ich bin und bleibe Optimist

NJA
Ich bin und bleibe Optimist. Ich bin aber nicht deshalb Optimist, weil ich die vielen, real existierenden Probleme dieser Welt ausblende. Mein Optimismus begründet sich einerseits darin, dass ich versuche, Vergangenheit und Gegenwart möglichst unverzerrt zu sehen. Andererseits aber vor allem auch darin, dass ich daran glaube, dass wir als intelligente Menschen in der Lage sind, Probleme mit Vernunft zu lösen. Es mag Zeiten geben, wo wir allzu emotional handeln, aus Frust oder Hochmut Probleme ignorieren oder gar verschlimmern. Aber bisher haben wir uns meist – früher oder später – zu pragmatischen Lösungen durchgerungen. Es gibt keinen Grund, wieso das nicht auch in Zukunft so sein soll.

Wir Menschen neigen dazu, die Gegenwart schlechter zu sehen, als sie ist, die Vergangenheit zu glorifizieren und uns vor der Zukunft zu fürchten. Täten wir das nicht, dann gäbe es mehr Optimisten unter uns. Mehr darüber und über jene Probleme, die mir wirklich Sorge machen, finden Sie in meiner diesjährigen Neujahrsansprache: Neujahrsansprache 2017 Manuskript.

Medienecho: WoBla.

(Ausriss: Wochenblatt vom 11.1.17)