Arlesheim und Reinach planen gemeinsamen Zivilschutz

Arlesheim und Reinach möchten einen Bevölkerungsschutzverbund ins Leben rufen. Die Gemeinderäte haben den Verwaltungen den Auftrag erteilt, eine Vorlage zuhanden des Einwohnerrats und der Gemeindeversammlung zu erarbeiten.

Nach den erfolgreichen Erfahrungen bei der Kooperation im Asylbereich möchten die Gemeinden Reinach und Arlesheim ihre Zusammenarbeit auch in anderen Gebieten vertiefen. Sie planen einen gemeinsamen Zivilschutzverbund, der mittelfristig mit weniger Personal auskommen, weniger kosten, und die Effizienz beim Bevölkerungsschutz steigern soll. Die Zivilschutzkommandos, die Verwaltungsleitungen und die zuständigen Gemeinderatsmitglieder haben im Rahmen ihrer Vorarbeiten die Voraussetzungen für eine solche Zusammenlegung geschaffen. Jetzt ist eine Vorlage in Arbeit, die im Juni dem Reinacher Einwohnerrat und der Arlesheimer Gemeindeversammlung unterbreitet werden soll. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der neue Zivilschutzverbund auf den 1. Januar 2009 in Kraft treten.

Die Kadermitglieder aus den derzeitigen Zivilschutzorganisationen stehen dem Vorhaben positiv gegenüber. Sie haben ihre Bereitschaft und Zuversicht für ein gelingendes Projekt signalisiert. „Der Bevölkerungsschutzverbund ist ein weiterer wichtiger Schritt in der überkommunalen Zusammenarbeit“, meint Urs Hintermann, Gemeindepräsident von Reinach. Und Karl-Heinz Zeller Zanolari, Gemeindepräsident von Arlesheim, ergänzt: „Das Projekt muss von den Exekutivbehörden der beiden Gemeinden noch im Detail beraten werden. Aber wir sind überzeugt, dass wir erfolgreich sein werden.“